27. November 2019

Auch Kinder brauchen Ruhephasen – Balance zwischen An-und Entspannung

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Immer öfter stehen auch schon unsere Kinder unter Anspannung. Ein Tag im Kindergarten oder der Schule, können ganz schön anstrengend, ja sogar stressig für Kinder sein.

Dazu kommt noch das gut gemeinte – aber oft überfordernde – Freizeitprogramm, und schon ist die Anspannung der Kinder spürbar. Nun ist es die Aufgabe von uns Erwachsenen für Ruhe und Entspannung zu sorgen.

Was versteht man unter Entspannung?

Generell soll eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung gegeben sein. Dabei ist Schlaf die einfachste Art der Entspannung und dafür auch von der Natur eingerichtet. Entspannung soll allgemein für Abbau von Stress sorgen und einen Ausgleich für die zunehmende Hektik im Alltag darstellen. Weiters ist Entspannung eine Methode zur Verminderung der körperlichen und seelischen Anspannung. Ein einfaches Beispiel dafür, ist die Entlastung der Muskulatur.

Es gilt einige Hinweise zur Entspannung mit Kindern zu beachten, sodass es zu einem angenehmen Erlebnis wird.

Freiwillige Teilnahme

Kinder können nicht zur Entspannung gezwungen werden. Nur wer freiwillig bereit ist zur Ruhe zu kommen, kann sich dann auch gut entspannen. Wenn man die passende Übung bzw. Technik für das jeweilige Kind gefunden hat, macht es gerne und von selbst mit. Kinder haben ein gutes, gesundes Gespür dafür, wann sie Ruhe haben wollen. Erwachsene müssen die Kinder genau beobachten, um diesen Zeitpunkt richtig zu erkennen.

Dann gilt es Zeit anzubieten um bewusst innezuhalten, abzuschalten und zu entspannen. Hilfreich ist es auch, wenn wir Rituale einbauen. Zu Beginn der Entspannung kann beispielsweise gemeinsam das Fenster geöffnet werden, sodass jeder tief durchatmen kann.  Zum Abschluss kann dann der Körper (gegenseitig oder bei sich selbst) abgestreift oder abgeklopft werden.

Angenehme Dauer und feine Umgebung

Je nachdem für welche Entspannungstechnik sich das Kind entscheidet, kann es sich zusätzlich positiv auswirken wenn die Umgebung fein gestaltet wird. Beispielsweise können wir das Licht dimmen, leise Entspannungsmusik einschalten, Platz schaffen (z.B. bei Yogaübungen), bequeme Kleidung anziehen, eventuell eine Duftlampe mit beruhigenden Düften füllen.

Auch auf ein störungsfreies Umfeld ist zu achten. Größere Kinder mögen es z.B. ein Schild mit „Bitte nicht stören“ für ihre Zimmertür zu basteln, sodass jeder sehen kann, dass sie nun einige Zeit ungestört sein möchten. Wichtig ist auch noch zu erwähnen, dass es nicht vorrangig darum geht, möglichst lange zu entspannen.

Eine kurze Entspannung kann ebenfalls schon sehr gut wirken. Wir sollen daher darauf achten, welche Dauer für die Kinder „machbar“ oder auszuhalten ist.

Was ist die passende Entspannungstechnik für mein Kind? Grundsätzlich gilt: Jedes Kind ist anders. Die Technik, die einem selber gefällt und hilft, muss nicht für alle Kinder geeignet sein. Zu diesem Thema gibt es viele Tipps in Part 2.



EIN ARTIKEL VON
  • Bettina Fauler

    Ich lebe mit meinem Partner und unserem Sohn in Tirol. Hauptberuflich bin ich Mama, auch wenn ich Teilzeit als Sonderkindergartenpädagogin, Elternbildnerin und Trainerin arbeite. Ich erlebe einen abwechslungsreichen (Erziehungs-)Alltag, den ich gerne mit anderen teile.


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