19. November 2015

Tag der Kinderrechte: Keine Gewalt an Kindern


1989 von den Vereinten Nationen beschlossen, feiern wir am 20. November den Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. Eine Gelegenheit, wieder zu betonen: Es gibt ein absolutes Gewaltverbot an Kindern.

1989 von den Vereinten Nationen beschlossen, feiern wir am 20. November den Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. “Im vergangenen Jahr feierte auch das gesetzliche Verbot von Gewalt in der Erziehung in Österreich sein 25-jähriges Bestehen. Doch auch nach einem Vierteljahrhundert weiß mehr als ein Drittel der Erwachsenen nichts von diesem Verbot. Außerdem ist etwa jeder Dritte der Ansicht, eine Ohrfeige habe noch keinem Kind geschadet. Ein „kleiner Klaps“ ist sogar für fast die Hälfte der befragten Personen immer noch ein voll oder teilweise adäquates Erziehungsmittel. Die breiteste Zustimmung als gebilligte Erziehungsmittel erfahren Böse sein, tadeln, schimpfen und schreien”, betont die Katholische Jungschar, die sich für Kinderrechte einsetzt, in einer Aussendung.

Der diesjährige Schwerpunkt ihrer Kampagnen liegt auf dem Artikel 19 der Kinderrechtskonvention, dem absoluten Gewaltverbot, „da vielen Menschen nicht klar ist, dass auch ein ‚harmloser Klaps‘, verbale Demütigung oder Liebesentzug das Kind verletzen und das Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Erwachsenen nachhaltig beschädigen”, sagt Anneliese Schütz, Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar. Erziehung bedeute bewusste Auseinandersetzung, nicht Zwang und schon gar nicht Gewalt.

Titelbild © Katholische Jungschar

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