18. Mai 2015

Pendlerpauschale und Pendlereuro


Wer einen langen Fahrtweg zur Arbeit hat, hat Anrecht auf die Pendlerpauschale – damit sich vor allem Familien ihr Steuergeld wieder zurückholen können.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden die durch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entstehenden Kosten durch die Gewährung der Pendlerpauschale und des Pendlereuro steuerlich abgegolten. Bedingt durch eine Verordnung gibt es seit dem 1. Jänner 2014 verbesserte Zumutbarkeitsbestimmungen.

Ein Pendlerrechner des Bundesministeriums für Finanzen errechnet den Anspruch. Besteht laut Pendlerrechner ein Anspruch auf die Pendlerpauschale und den Pendlereuro, soll der Ausdruck dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Auch alle anderen Arbeitnehmer, die bereits vor dem 1. Jänner 2014 dem Arbeitgeber eine Erklärung zur Berücksichtigung der Pendlerpauschale (Vordruck L 34) abgegeben haben, müssen dem Dienstgeber einen Ausdruck des Pendlerrechners mit einem Abfragedatum ab dem 25. Juni 2014 vorlegen, damit der Arbeitgeber die Ermäßigung weiterhin berücksichtigen kann.

Ausnahmen der Pendlerpauschale

Das Ergebnis des Pendlerrechners ist nicht heranzuziehen, wenn bei der Arbeitnehmerveranlagung nachgewiesen wird, dass die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder die Beurteilung, ob die Benützung eines Massenbeförderungsmittels unzumutbar ist, nicht den tatsächlichen Verhältnissen entspricht.

Für weitere Fragen stehen die Steuerexpertinnen und Steuerexperten des Katholischen Familienverbandes unter steuerinfo@familie.at zur Verfügung. Stelle deine konkreten Fragen rund ums Thema Familie und Steuern und erhalte verlässliche und kostenlose Auskunft!

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EIN ARTIKEL VON
  • Barbara Fruhwürth

    Ich bin Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien und Steuerberaterin mit eigener Kanzlei in Wien.
    Den Familienalltag kenne ich als dreifache Mutter genau und kann durch meine Tätigkeit im Familienverband steuerrechtlich relevante Fragen leicht identifizieren.


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