26. November 2014

Murmelspiel – 5000 Jahre altes Kinderspiel


Sie sind bunt, meist aus Glas. Sie glitzern und funkeln im Licht. Sie sind ein wertvoller Schatz oder eben ein wunderbares Spielzeug: Die Murmeln.

Kleine Kugeln, großer Spaß

Sie sind bunt, meist aus Glas. Sie glitzern und funkeln im Licht. Sie sind ein wertvoller Schatz oder eben ein wunderbares Spielzeug: Die Murmeln.

Murmeln gehören zu den ältesten Kinderspielen überhaupt – das Murmelspiel soll es schon 3000 vor Christus gegeben haben. Früher gab es sie in jedem Spielzeuggeschäft. Jedenfalls erzählen das die meisten Großeltern und meistens leuchten ihre Augen bei diesen Erzählungen.

Murmelspiel: trainiert Feinmotorik und Geschicklichkeit

Heute kennen viele Kinder Murmeln gar nicht mehr, was wirklich schade ist. Murmeln sind kein teures Spielzeug und in gut sortierten Spielzeuggeschäften sollten sie leicht zu bekommen sein. Man kann alleine damit spielen, aber auch in größeren Gruppen, drinnen im Zimmer genauso, wie draußen. Das Spielen mit den bunten Glaskugeln trainiert außerdem Geschicklichkeit und Feinmotorik. Auch erste Erfahrungen mit Zahlen und Zählen können Kinder beim Murmel spielen sammeln. Das Allerwichtigste aber: Mit Murmeln zu spielen macht Spaß und es gibt unzählige Varianten was und wie damit gespielt werden kann. Sie eignen sich für eine Schatzsuche, als begehrtes Tauschobjekt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Murmelspiel: So geht’s

Ein Klassiker unter den Murmelspielen, der drinnen wie draußen wunderbar funktioniert, ist bestimmt folgendes: Eine Murmel, am Besten eine Größere oder eine, die sich von den anderen farblich abhebt, wird in einiger Entfernung auf den Boden gelegt. Jeder Mitspieler versucht nun seine Murmeln möglichst nahe an die große Murmel heranzurollen – Geschicklichkeit, Augenmaß und Gespür sind dabei gefragt, sonst rollen die Glaskugeln schnell ins „Nirgendwo“. Wessen Murmel der Größten am Nächsten ist, hat gewonnen.



EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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