3. Februar 2015

Kinderspiele im Schnee


Ideen für unkomplizierte und lustige Kinderspiele, die im und mit Schnee leicht umzusetzen sind, z.B. ein Spurenlabyrinth oder eine Murmelbahn.

Eis und Schnee tun Kinderspielen keinen Abbruch

Endlich Semesterferien! Langeweile und „mir ist fad“ zu jammern hat da keinen Platz. Denn endlich ist auch richtig Winter und Zeit, gut ausgerüstet den Schnee auszunützen. Wenn die Flocken in der Ebene nicht liegenbleiben, zahlt es sich besonders in den Ferien aus, Ausflüge in höhere Lagen zu machen. Selbst in Wien ist mit dem Kahlenberg oder der Hohen Wand der Schnee nicht weit.

Abgesehen von der klassischen Schneeballschlacht und dem Schneeengerl gibt es zahlreiche Ideen für Kinderspiele, mit denen man den Kleinen auch bei Kälte Lust aufs Rausgehen machen kann.

 Alternative Schlittenfahrt: Der andere Weg den Hang hinunter

Es muss kein sperriger Schlitten oder teurer Bob sein. Schon zwei Kinder, die sich an den Händen nehmen, können gemeinsam den Hang hinunterrollen. Statt einem Tellerbob kann ein einfaches Plastiksackerl denselben Zweck erfüllen – einfach genug Ersatz mitnehmen, dann macht das ständige Zerreißen nichts aus. Tipp: Mit einem Polster im Sackerl ist dieser Bob noch bequemer. Und wer es besonders lustig haben möchte, nimmt ein Backblech als Schlitten. Zwar kann das Lenken etwas schwierig werden, der Spaß aber ist garantiert!

Schneemann war gestern, heute ist Skulpturenbau

Es müssen keine drei Kugeln, keine Karotte und kein Hut sein. Statt dem Schneemann können Kinder auch Dinosaurier, Hunde oder Autos aus Schnee bauen. Fotos machen nicht vergessen! Falls der Schnee für Kugeln und Skulpturen nicht reicht, kann er mit einem Stock in den Schnee gemalt werden. Seine Knöpfe bekommt er mittels Zielwerfen: Wer trifft die meisten Steine in den Bauch?

Spuren im Schnee

Das Tolle am Schnee: Man hinterlässt Spuren darin. Wer mehrere Spielkumpanen hat, kann dadurch ein tolles Spurenraten veranstalten. Einer hat die Augen zu, die anderen gehen Muster – dann ordnet der Rater die Spuren zu. Die Spuren können auch bewusst als Labyrinth in den Schnee gestapft werden, im Anschluss darf nur in diesen Spuren gegangen werden. Oder es wird ein Fangspiel daraus: Nur in den Spuren wird gelaufen und gefangen.

Alte Kinderspiele, neu im Schnee

Auch traditionelle Kinderspiele wie das Tempelhüpfen muss es nicht nur im Sommer am Asphalt geben. Der Schnee eignet sich wunderbar, um Kästchen aufzumalen und darin zu hüpfen. Wer zur Weihnachtszeit schon Erfahrung mit dem Keksebacken gesammelt hat, kann danach dasselbe im Schnee ausprobieren. Denn auch das Sandspielzeug muss nicht nur im Sand Verwendung finden. Dazu einfach die Kuchenformen abstauben und statt mit Sand mit Schnee füllen. Und wenn’s etwas grüner ausfällt: Gras und Steine können auch Rosinen sein…

Für die Profis: Iglu oder Kugelbahn aus Schnee

Wenn die Geduld groß und der Schnee hart ist, eignen sich vereiste Schneeplatten, um sie in Kreise zu stapeln: voilà, ein Iglu entsteht. Wer stattdessen lieber einfache Schneehaufen baut, kann sie auch toll nützen und eine Kugelbahn daraus machen. Dazu einfach kreisförmige Rillen bilden, bei Bedarf mit Wasser vereisen und glätten. Dann braucht es nur mehr Murmeln oder Kieselsteine, die von oben nach unten rollen.

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EIN ARTIKEL VON
  • Lucia Steindl

    Bevor ich journalistisch tätig wurde, machte ich die Ausbildung zur Kindergarten- und Hortpädagogin, leitete verschiedene Kindergruppen und arbeitete als Medienpädagogin. Nach Abschluss meines Journalismus-Studiums unterstütze ich nun mit Freude die Redaktion von meinefamilie.at.


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