29. Dezember 2014

Kindergeburtstagsspiele im Winter

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Kindergeburtstagsspiele im Winter: Wenn es draußen nass und kalt ist, müssen sich Eltern etwas für zu Hause überlegen. Hier gibt’s drei kreative Spielideen.

Drei unserer Kinder sind im Spätherbst bzw. Winter geboren. Das bedeutet, dass auch ihre Geburtstagspartys um diese Jahreszeit stattfinden. Das ist nicht immer ganz einfach, denn wenn das Wetter im November oder Dezember so richtig kalt und matschig ist und meilenweit kein Schnee in Sicht, dann bleibt nur das Haus, um Spiele zu machen. Klar, man könnte ausweichen ins Bowling-Center oder ins Schwimmbad. Doch wir finden Kindergeburtstage trotz allem zu Hause am Nettesten.

Ein Dutzend Kinder beschäftigen

Also haben wir uns ein Programm überlegt, um die insgesamt 12 Kinder (8 eingeladene und 4 eigene) glücklich zu beschäftigen. Die Kunst dabei ist, sie zu Spielen zu animieren, die nicht unbedingt in Gekreische ausarten. Wir haben zwar keine Nachbarn direkt nebenan, die das stören könnte, aber meine eigenen Nerven brauchen auch ein wenig Schonung.

Also haben wir, mein Mann und ich, uns im Vorfeld hingesetzt und uns Gedanken gemacht, wie wir den Kindern ein würdiges und uns ein halbwegs schonendes Partyerlebnis bescheren.

Folgende Kindergeburtstagsspiele im Winter sind uns dabei in den Sinn gekommen:

Schokoladeschneiden

Auch wenn bei der Party ohnehin viel genascht wird, dieses Spiel, das ich aus meiner eigenen Kindheit kenne, ist immer noch der Hammer. Man braucht dazu nur einen Würfel, eine große Tafel Schokolade, ein Schneidbrett, eine Gabel, ein rundes Messer, ein Paar Handschuhe, eine Haube und einen Schal. Kinder ab ca. 5 Jahren können dabei mitspielen. Es können so viele Personen mitmachen, wie am Tisch Platz haben.Reihum wird gewürfelt. Wer eine Sechs würfelt, muss sich zuerst alle Wintersachen anziehen. Dann darf er mit Gabel und Messer versuchen, ein Stück Schokolade abzuschneiden, was mit den Handschuhen sehr schwierig ist. Mit der Gabel darf er das Stück dann essen.

Währenddessen wird reihum weiter gewürfelt. Wirft jemand anders eine Sechs, muss der „Schokoladeschneider“ sofort alles fallen lassen und die Wintersachen ausziehen. Der Nächste ist an der Reihe.

Das Gute an dem Spiel ist: es ist lustig und spannend zugleich.

Lego-Rätsel

Da unsere Jungs richtige Lego-Freaks sind, hab ich mir für sie und ihre Freunde einen speziellen Programmpunkt überlegt (es gibt so ein ähnliches Spiel von Lego, das ich dafür abgeändert habe).Dieses Spiel braucht ein wenig Vorbereitung, ca. eine halbe bis eine Stunde. Und zwar habe ich insgesamt 10 verschiedene Figuren aus Legosteinen gebaut: 2 Fahrzeuge, 2 Tiere, 2 Gebäude und 4 andere Dinge, frei von mir erfunden.
In je eine Box habe ich dann je fünf verschiedene Lego-Figuren gelegt, sie wieder auseinandergenommen und noch zusätzlich 5 Legosteine hineingelegt, gemeinsam mit einer Liste der fünf Dinge.

kindergeburtstag - meinefamilie.atDie zwei Boxen wurden nun auf den Tisch gestellt und zwei Teams zu je 5 Kindern durften nun die fünf Dinge bauen, die auf dem Zettel standen, also jedes Kind eins. Sie durften dazu alle Steine verwenden bis auf fünf, die übrig bleiben mussten.

Das war ein Rätselraten!

Und das Interessante dabei für mich: die Kinder fanden wieder ganz andere, neue Varianten, um die gewünschten Dinge zu bauen! Ein wirklich kreatives Spiel!

Leucht-Tanz im Dunkeln: Knicklichter als Spieleüberraschung

Zum Abschluss gab es noch einen ganz besonderen Höhepunkt: jedes Kind bekam zwei Arm-Knicklichter (gibt es im 100-er Pack zu kaufen) in verschiedenen Farben. Mit Steckverbindern konnten sie sie zu „Schwertern“ oder „Reifen“ zusammenstecken.

So geschmückt, sausten sie alle zuerst wunderbar leuchtend durchs dunkle Haus. Als es dann Zeit war, sich zu verabschieden, durften sie ihre Leuchtdinger noch mit nach draußen (und dann natürlich mit nach Hause) nehmen. War das ein Spaß, bunt leuchtende Ringe und Stäbe im Dunklen herumhüpfen zu sehen!

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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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