25. August 2016

Die 10 besten Brettspiele für Kindergartenkinder

Die 10 besten Brettspiele - meinefamilie.at

Welche sind die 10 besten Brettspiele für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren? Der Versuch einer Auswahl von „Obstgarten“ bis „Othello“.

Es ist nicht einfach, unter der Unmenge an Spielen, die es auf dem Markt gibt, die 10 besten herauszufinden. Was heißt denn „die besten“? Was macht ein Spiel gut? Dennoch versuche ich hier eine Auswahl von 10 Spielen zu präsentieren, die in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sofort genannt werden, wenn es darum geht, die besten bzw. beliebtesten Spiele ihrer Kinder im Alter von 3 bis 6 zu nennen. Wenig überraschend: Viele Klassiker sind dabei! Seht selbst und entscheidet, probiert aus, lasst uns wissen, ob ihr übereinstimmt! Es ist sicher keine Vollständigkeit gegeben.

#1 Tempo, kleine Schnecke

Tempo, kleine Schnecke - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Tempo, kleine Schnecke! © Ravensburger
  • 2 bis 6 Spieler
  • 3 bis 7 Jahre
  • Wettlaufspiel für die Kleinen

Die Schnecken machen ein Wettrennen zu den Salatköpfen! Jeder Spieler würfelt und darf mit der Schnecke ein Feld vorziehen, deren Farbe er gewürfelt hat. Sieger ist derjenige, der als erster eine Schnecke zum Sieg würfelt.

Anmerkung: Toll zum Lernen der Farben und Spielregeln-Einhalten!

#2 Obstgarten

Obstgarten - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Obstgarten © Haba
  • 1 bis 8 Spieler
  • 3 bis 6 Jahre
  • Brettspiel mit hübschen Holzteilchen

Der Obstgarten, der auf dem Brettspiel abgebildet ist, besteht aus vier Bäumen: Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschken (Pflaumen) werden auf die vier Bäume gelegt. Die Früchte sind aus Holz gefertigt und grün, gelb, rot und blau. Diese Farben weist auch der Würfel auf. Außerdem findet sich auf dem Würfel der Rabe Theo, der die Früchte auch gerne haben möchte! Die Kinder würfeln reihum. Wer „rot“ würfelt, darf eine Kirsche ernten und in sein Körbchen legen. Bei „blau“ eine Zwetschke usw.

Wenn der Rabe gewürfelt wird, so wird in die Mitte des Spieles ein Kärtchen gelegt, auf dem ein Teil des Raben abgebildet ist. Wenn alle 9 Teilchen des Rabenbildes zu einem Puzzle zusammengesetzt wurden und sich noch Früchte im Garten befinden, hat der Rabe gewonnen. Haben aber die Kinder alles geerntet, bevor das Rabenbild fertig ist, haben die Kinder gewonnen! Es gibt also keinen Gewinner und keinen Verlierer unter den Kindern. Das stärkt das Wir-Gefühl!

Anmerkung: Sehr liebevoll gestaltet und vor allem: Die Spielteile sind aus Holz!

#3 Lotti Karotti

Lotti Karotti - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Lotti Karotti © Ravensburger
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 4 Jahren
  • Wettlaufspiel mit 3D-Aufbau und Überraschungseffekt

Rosa, gelbe, violette und blaue Häschen versuchen, den Hügel zu erklimmen, auf dem die große, saftige Karotte wartet. Wandern darf aber nur der Hase, dessen Spieler an der Reihe ist: Dieser deckt eine Karte auf, auf der zu sehen ist, wie viele Felder sein Hase weiter wandern darf. In diesem Kartenstapel findet sich aber auch eine Karte mit der Karotte: Diese bedeutet, dass die Karotte, die sich oben in der Mitte des Kunststoffhügels befindet, gedreht werden muss. Dadurch wird ein Mechanismus betätigt, der bewirken kann, dass der eigene Hase in ein „Erdloch“ stürzt. Das kann natürlich ärgerlich sein, wenn sich der Hase kurz vor dem Ziel befunden hat! Zum Glück hat aber jeder Spieler 4 Hasen und so kann es flink weitergehen. Gewonnen hat, wer als erster bei der Karotte ankommt.

Anmerkung: Sehr viel Plastik, aber auch viel Spaß …

#4 Memory

Memory - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Memory © Ravensburger
  • 2 bis 8 Spieler
  • ab 4 Jahren (laut Hersteller, geht auch schon früher!)
  • Kartenspiel

Die Karten werden gemischt und mit dem Bild nach unten auf dem Tisch verteilt. Der jüngste Spieler beginnt, er darf zwei Kärtchen umdrehen und betrachten. Diese sollte er sich schon gut merken, denn er muss sie nun wieder verkehrt zurück an ihren Platz legen. Der nächste Spieler ist dran. Wer zwei gleiche Bilder aufdeckt, darf das Paar zu sich nehmen und noch einmal zwei Karten aufdecken. Gewonnen hat, wer am Ende, wenn alle Karten aufgedeckt wurden, die meisten Paare gefunden hat.

Anmerkung: Je nach Interesse des Kindes gibt es unzählige verschiedene Memorys: Tiere, Pflanzen, Feen, Flugzeuge, Autos … Und: je jünger die Spieler sind, umso weniger Paare kann man nehmen.

#5 Da ist der Wurm drin

Da ist der Wurm drin - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Da ist der Wurm drin © Zoch-Verlag
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 4 Jahre
  • Brettspiel mit 3D-Effekt, Beobachtungsmöglichkeit und Glücksfaktor (Würfel!)

Bis zu 4 Würmer können sich durch die Erde graben. In die unter der Abdeckplatte verborgenen Gänge werden an einer Seite die Köpfe der Würmer gelegt und je nach gewürfelter Farbe wird der eigene Wurm nun verlängert, d.h. das neue Wurmteilchen schiebt das Kopfteilchen „unterirdisch“ weiter. Dadurch robbt der Wurm also immer weiter durch die Erde hindurch und einer wird am anderen Ende als erster sichtbar. Das ist dann der Gewinner! Durch zwei Sehschlitze in der Abdeckplatte kann auch beobachtet werden, wer schon am weitesten gekommen ist. Kinder lernen spielerisch die Farben kennen, aber auch Entfernungen und Längenunterschiede einzuschätzen.

Anmerkung: Sehr ansprechend gestaltet und mit einfachen Änderungen variierbar (siehe Anleitungen).

#6 Quartett

Quartett - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Quartett © Ravensburger
  • 2 bis 6 Spieler
  • ab 3 Jahren (laut Hersteller; eher ab 4 Jahre)
  • Kartenspiel

Jeder Mitspieler erhält gleich viele Karten. Der Rest wird in der Mitte auf einem Stapel aufgelegt. Nun sortiert jeder Spieler seine Karten nach Buchstaben oder Symbolen (je nach Quartett-Art! Es gibt 1000e auf dem Markt!) und kontrolliert, ob er vielleicht schon ein Set aus vier zusammengehörenden Karten, ein Quartett, in der Hand hält. So hätte man zum Beispiel ein komplettes Set, wenn man 1A, 1B, 1C und 1D hat. Dieses wird abgelegt. Dann darf der Startspieler einen Mitspieler direkt ansprechen und, wenn er zum Beispiel 2A, 2C und 2D in der Hand hat, fragen: „Hast du 2B?“ Hat er Angesprochene diese Karte, muss er sie dem Frager geben, der nun ein komplettes Quartett hat und ablegen darf. Hat der Angesprochene die Karte nicht, sagt er „abgeblitzt“ und ist nun als Frager an der Reihe. Außerdem darf jeder Mitspieler vom Stapel eine Karte ziehen, so lange, bis der Stapel aufgebrauch ist.

Anmerkung: Von A wie Auto bis Z wie Zebra – jeder findet sein Lieblingsquartettspiel!

#7 Schnipp Schnapp

Schnipp Schnapp - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Schnipp Schnapp © Piatnik
  • 2 bis 6 Spieler
  • ab 3 Jahre
  • reaktionsschnelles Kartenspiel

Ein Klassiker unter den Kinderspielen ist immer noch sehr beliebt. Die Karten werden gemischt, jeder Spieler erhält gleich viele Karten und hält diese mit der Rückseite nach oben in der Hand. Gleichzeitig legen nun alle Spieler die oberste Karte mit dem Bild nach oben vor sich auf den Tisch und sagen „schnipp“. Das geht so lange weiter, bis ein Spieler entdeckt, dass sich auf zwei Stapeln dasselbe Bild oben befindet. Dann ruft er rasch „schnapp“ und schnappt sich die Karten beider Stapel, auf denen dieselben Bilder oben waren. Wenn die Karten aus der Hand alle ausgespielt sind, wird der abgelegte Stapel aufgenommen, gemischt und weiter geht’s. Gewonnen hat, wer am Ende alle Karten in seinem Stapel hat.

Anmerkung: Ideal, um Reaktion und Beobachtung zu trainieren!

#8 Mikado

Mikado - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Mikado © antiquitoys.com
  • 2 bis 8 Spieler
  • ab 4 Jahre
  • Geschicklichkeitsspiel, Feinmotorik-, Beobachtungs- und Konzentrationstraining

Das klassische Spiel besteht aus 41 an beiden Enden zugespitzten Stäbchen aus Holz, die unterschiedlich bedruckt sind. Ein Spieler hält sie gebündelt und lässt sie auf einer glatten Oberfläche (Tischplatte, glatter Boden) einfach umfallen. Dadurch verteilen sie sich willkürlich über- und untereinander. Nun ist immer ein Spieler an der Reihe, ein Stäbchen zu nehmen. Kein anderes Stäbchen darf sich aber bewegen – passiert dies, ist der nächste Spieler an der Reihe. Wenn ein Spieler ohne Bewegung anderer Stäbchen eines entfernen konnte, gehört es ihm. Am Ende werden die Punkte (je nach Aufdruck zählen sie unterschiedlich viel) zusammengerechnet und wer die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Anmerkung: Achtung: sehr spitz! Fördert die Sozialkompetenz: Jeder Spieler muss in Ruhe seinen Spielzug spielen dürfen.

#9 Looping Louie

Looping Louie - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Looping Louie © Hasbro
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 4 Jahre
  • ein Spiel, das Reaktionsschnelligkeit erfordert und fördert

Louie ist ein Flugzeugpilot, der in seinem kleinen Flugzeug sitzt und versucht, von den 4 rund um ihn positionierten Farmen Hühner zu ergattern. Louie dreht Loopings, daher der Name des Spiels. Das kleine Flugzeug ist auf einem kranartigen Arm montiert, dieser wird batteriebetrieben gedreht. Louie bewegt sich aber auch dadurch, dass die Mitspieler versuchen müssen, ihn mithilfe ihrer Wippen abzuwehren. Dadurch dreht er sich noch mehr, ändert die Richtung und wird unberechenbar. Kommt das Flugzeug den Hühnern zu nahe, so fällt ein Huhn (rundes Chip mit Hühneraufkleber) heraus und der Spieler hat ein Huhn verloren. Gewonnen hat, wer zuletzt ein Huhn besitzt!

Anmerkung: Man braucht eine Batterie!

#10 Othello

Othello - Die 10 besten Spiele - meinefamilie.at
Othello © Piatnik
  • 2 Spieler
  • ab 8 Jahre
  • strategisches Brettspiel

Das Spiel besteht aus einem Brett mit Quadraten und runden Plättchen. Diese sind auf der einen Seite weiß, auf der anderen Seite schwarz. Jeder Spieler spielt eine der beiden Farben. Die Plättchen werden so auf das Spielbrett gelegt, dass zwischen zwei Plättchen der eigenen Farbe Plättchen der anderen Farbe eingeschlossen werden. Und zwar diagonal, senkreicht und oder waagrecht. Die eingeschlossenen fremden Plättchen werden auf die andere Seite gedreht und dadurch eigene. Das Spiel endet, wenn alle Plättchen aufgelegt sind und gewonnen hat, wer die meisten hat.

Anmerkung: Kurzweilig!

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EIN ARTIKEL VON
  • Gabriela Paul

    Ich bin Mutter von drei Kindern. Nach meinem Germanistikstudium arbeitete ich jahrelang im Marketing. Dann entschied ich mich zu einer 180°-Wende und wurde römisch-katholische Religionslehrerin. Jetzt unterrichte ich Religion und Deutsch für Kinder mit Migrationshintergrund.



1 Kommentare
  • Birgit, 26. August 2016, 14:45 Antworten

    Was ist mit Uno? Und Skip-Bo? Die find ich auch super. Und Halli-Galli könnten meine Jungs (4. 6) ständig spielen!

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