29. September 2015

Spaß am Bau mit "Biberbau & Co."


„Da muss man ein Haus bauen mit den Karten”, so die Kurzspielanleitung zu Habas „Biberbau & Co.“ von einer Dreijährigen. Hier das beliebte Spiel im Test.

Baustellen sind toll, ganz besonders für kleine Buben. Diese Freude an Betonmischmaschinen, Kränen und viel Lärm kann man als Kartenspiel viel sauberer und gesittet auf den Familientisch holen. Für die jungen Damen und deren Mütter haben sich die Spielemacher von Haba auch gleich schön designte Wohnlösungen statt betonmüffelden Rohbaustockwerken ausgedacht.

Wie baut der Biber?

„Da muss man ein Haus bauen mit den Karten. Ich will das höchste Haus bauen”, so die Kurzspielanleitung zu Habas „Biberbau & Co.“ von unserer Dreijährigen. Alles klar, oder? Im Detail: Hase, Biber und Frosch geben auf den Bau-Auftragskarten an, wie viele Stockwerke das Haus haben soll. Kein Stockwerk darf einem anderen gleichen. Und für ängstliche Hasenfüße gibt es dann auch noch die Hamster, die sind so eine Art Joker, da darf man dann selbst entscheiden, wie viele Stockwerke man gerne hätte. Das eignet sich aber auch für die besonders Ehrgeizigen und Mutigen, weil das Häuschen ja auch höher werden kann. „Wer im richtigen Moment aufhört Karten nachzuziehen, wird am Ende der glückliche Gewinner sein!“, so steht’s in der Kurzspielanleitung. Die anderen können getröstet werden und den olympischen Gedanken erlernen, dass Dabeisein schon besonders toll wäre, was der zornbebende Fünfjährige noch nicht ganz internalisiert zu haben scheint.

Kreativ und frei Häuser bauen

Gegen diese Gemütsausbrüche hilft natürlich, dass man „Biberbau & Co.“ wie alle mir bekannten Haba-Spiele gut auch im freien Spiel verwenden kann. Denn grundsätzlich ist es ein Spiel mit Regeln, aber am lustigsten ist für unsere Drei- und Fünfjährigen natürlich das freie, kreative Spielen. Da geht es darum, ein Haus zu bauen, das eben nicht unterschiedlich aussieht. Stattdessen entsteht ein grünes Hochhaus, bei dem die Katze in jedem Stockwerk den singenden Vogel schräg drunter beim Singen zuschaut. Rosa Fachwerkbau oder gepunktete Häuser mit Säulen am Balkon sind für Prinzessinnenschlösser sehr beliebt.

„Biberbau & Co.“ gemeinsam oder alleine spielen

Man kann auf diese Weise sehr nett Häuser gemeinsam nebeneinander bauen, aber es ist auch ganz alleine der perfekte Zeitvertreib, wie es unsere Jüngere formuliert: „Und wenn mein Bruder nicht da ist, dann kann ich das höchste Haus bauen und das macht dann so viel Spaß!“ Was natürlich nicht heißt, sie kämen schlecht miteinander aus, aber manchmal brauchen sie Auszeiten voneinander.

Fazit des Fünfjährigen: „Am meisten Spaß macht es, ein möglichst hohes, buntes Haus zu bauen.” Und damit ist dann alles über den „Biberbau & Co.“, über die diversen Spielarten bei uns in der Familie, gesagt. Außer vielleicht, dass es eines jener Spiele ist, die nicht nur im Kasten Platz stehlen, sondern immer wieder gerne herausgeholt und meist auch brav wieder eingeräumt werden.

Ein weiterer Spieletipp: Blubberspaß mit “Badehase”

Titelbild © Haba

 

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EIN ARTIKEL VON
  • Niki Haselsteiner

    Als Vater von drei Kindern lernt man viel vom Alltagsleben kennen. Nachdem ich in meiner Karriere als Berater, Werber und Öffentlichkeitsarbeiter oft einen neuen Blickwinkel erlernen durfte, war es mir Vorbereitung aufs Home-Management, von dem ich hier berichten darf.


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