15. Januar 2016

Essbare Namenskärtchen backen

Namenskärtchen backen - meinefamilie.at

Namenskärtchen mal anders: kreativ, selbstgemacht und sogar essbar! Eine Idee für den nächsten Kindergeburtstag?

Heute haben meine beiden jüngsten Kinder und ich essbare Namenskärtchen gebacken. An nasskalten Tagen die perfekte Beschäftigung für drinnen. Der Teig braucht zwar einiges an Vorbereitung, aber der Spaß und das leckere sowie dekorative Ergebnis sind die Mühe wert!

Die essbaren Namenskärtchen sind im Prinzip nichts anderes als Mürbteigkekse. Man braucht dazu ein gutes Teigrezept und spezielle Buchstabenförmchen, die man in den Teig drücken kann. Wir haben unsere bei Spar gekauft von der Firma Zenker. Es gibt aber sicher gute Alternativen

Wir haben “Shortbread-Teig” verwendet:

  • 260gr Butter
  • 70gr Kristallzucker
  • 60 Staubzucker
  • 3 Pkg. Vanillezucker
  • 1TL Öl
  • 1 Prise Salz
  • 480gr Mehl

Weiche Butter mit Zucker, Öl und Salz vermengen und das Mehl dazusieben. Mit dem Knethaken vermengen und ruhen lassen. Oder – wenn es schnell gehen soll – kann es gekaufter Mürbteig sein.

Dann wird der Teig ca. 1 cm dick zwischen zwei Backpapieren ausgerollt und in ca. 4 cm breite Streifen geschnitten. Nun sticht man mit der Gabel mehrmals in jeden Streifen, damit der Teig keine Blasen wirft. Dann drückt man die einzelnen Buchstaben in den Teig – nicht zu tief, sonst bricht er. Nach jedem Namen wird der Teig nun abgeschnitten. Die einzelnen Stücke legt man im Abstand von ca. 1 cm auf das Backpapier und backt sie ca. 20 Minuten, bis die Ränder leicht braun werden.

Besonders Spaß gemacht hat unseren Kindern das Schreiben von sinnlosen „Durcheinanderwörtern“. Denn diese waren dann gleich zum Essen gedacht! 🙂

Die „schönen“ Namenskärtchen können als essbare Deko für Geburtstage oder sonstige Anlässe verwendet werden oder aber auch als nettes Mitbringsel. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Weitere Rezepte
  • War dieser Artikel für dich hilfreich/interessant?
  • Ja   Nein


EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at