5. November 2014

Babyschwimmen – probieren lohnt sich


„Ich bin der Bibabuzzemann…“, hallte es durchs Schwimmbad. „Man kann es auch übertreiben“, ging es mir genervt durch den Kopf und ich verließ fluchtartig den „Ort des Geschehens“. „Ich bin der Bibabuzzemann …“, singe ich heute fröhlich für meinen Kleinen.

„Ich bin der Bibabuzzemann…“, hallte es durchs Schwimmbad. „Man kann es auch übertreiben“, ging es mir genervt durch den Kopf und ich verließ fluchtartig den „Ort des Geschehens“. „Ich bin der Bibabuzzemann …“, singe ich heute fröhlich für meinen Kleinen. Was den anderen durch den Kopf geht, ist mir egal.

Babyschwimmen im Hallenbad

So schnell kann man seine Meinung ändern, wenn man die Situation aus einer anderen Perspektive betrachtet. Noch vor einem Jahr konnte ich nicht verstehen, warum manche Eltern ungeachtet ihrer „Musikalität“ mit Begeisterung Kinderlieder hinauf und hinunter „trällern“, während sie ihre Babys im Kreis stehend im Wasser hin und her schaukeln. Heute stehen mein Mann und ich in eben jenem Kreis, „trällern“ kräftig mit und unterhalten begeistert unseren Kleinen.

Was soll das Babyschwimmen den Knirpsen bringen? Unterhaltung? – Klar!

Sie hören ihre Eltern. Sie fühlen das Wasser und verlieren ihre vielleicht vorhandene Scheu davor. Sie strampeln mit ihren Beinchen und erzeugen damit ein ordentliches Geplätscher. Sie bestaunen ihre Altersgenossen, strecken ihnen begeistert ihre kleinen Hände entgegen und wollen sie kennenlernen. Sie quietschen vergnügt, wenn sie hochgehoben werden oder einem bunten Ball hinterherjagen. Und ganz nebenbei trainieren sie ohne große Anstrengung auch ihre Muskeln und bereiten sich aufs Schwimmen vor.

Natürlich hört man auch hin und wieder mal ein Weinen. Das hat aber meist nichts mit dem Wasser zu tun. Schließlich kann man ja nicht immer ausgeschlafen und bester Laune sein. Aber die Kursleiterinnen haben die Situation meist schnell wieder im Griff. Eine Quietsch-Ente vor dem Gesicht, ein paar lustige Sprüche und die kleinen Wasserratten sind wieder ganz bei der Sache. Und wenn der Hunger plagt, dann geht man einfach aus dem Wasser. Während der „Raubtierfütterung“ kann dann dem Treiben im Wasser gemütlich zugesehen werden.

Was soll das Babyschwimmen den Eltern bringen? Auch Unterhaltung? – Und ob!

Mein Mann, unser Kleiner und ich genießen jede Einheit. Eine Stunde außerhalb der eigenen vier Wände, in der die Kursleiterin die Animation übernimmt. Eine Stunde unter anderen Eltern und Babys, in der geplantscht, gespielt und gelacht wird. Eine Stunde im Wasser, in der sich alles ganz leicht anfühlt.

Liste der Wiener Bäder Baby- und Kleinkinderschwimmkurse

Außerdem haben wir eine Checkliste mit den nötigen Dingen die man fürs Babyschwimmen braucht.

Titelbild (c) Babyschwimmen, Wikipedia (MasterFinally)

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EIN ARTIKEL VON
  • Doris Mehofer

    Mein Leben – eine Torte. Man bereite aus meiner Familie, meinen Freunden und mir den Kuchen, fülle diesen mit meinen Erfahrungen und mein Wissen (Lehramt Mathematik und Germanistik, Malerei), glasiere ihn mit meiner Arbeit als AHS-Lehrerin, setze als Sahnehäubchen meine eigene Familie drauf und erhalte mein Leben.


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