11. September 2015

Babyphone-Test: Herkömmliche Modelle sind gut genug


Welche Babyphone sind am zuverlässigsten? Wir haben die wichtigsten Argumente des Babyphone-Test des „Konsument“ für euch gesammelt.

Eltern und Babysitter kennen und schätzen sie, die Babyphone. Die hilfreichen Produkte, die ihnen ruhige Minuten ermöglichen – sofern sie sich darauf verlassen können, dass sie zuverlässig funktionieren. Leere Akkus oder Funkstörungen können für das Gegenteil sorgen, außerdem sind moderne Alternativen mit Videofunktion oder Apps am Markt, doch bringt der technische Fortschritt auch Verbesserung? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat für sein Testmagazin „Konsument“ (Nr. 9/2015) Babyphone getestet, die wichtigsten Argumente haben wir für euch zusammengefasst.

Funk

Die Zufriedenheit mit Babyphonen steht und fällt mit der Verbindung zwischen Sender und Empfänger. Wenn bei einer Babyparty oder im Haus einer Mehrkindfamilie mehrere Geräte gleichzeitig verwendet werden, haben sich jene mit DECT-Technologie (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) am geeignetsten erwiesen. Herkömmliche Babyphone mit ausschließlicher Audio-Funktion können in dieser Kategorie am besten mithalten.

Ton- und Bildqualität von Babyphonen

An die Tonqualität von Babyphonen darf grundsätzlich kein hoher Anspruch gestellt werden, sie ist bloß funktional. In Zeiten der Videotelefonie und kinderleichten Videoproduktion können solche Audiogeräte zudem beinahe altmodisch wirken. Es gibt fortschrittliche Modelle: Babyphone mit Videofunktion, bei denen das Kind beim Schlafen – bzw. noch wichtiger, beim Aufwachen – auf meist kleinem Display beobachtet werden kann. Wer sich dafür entscheidet, darf jedoch nicht gerade mit HD-Bild rechnen. Die Bildqualität ist dürftig, zudem brauchen die Geräte viel Akku. Und der ist für Babyphone entscheidend, damit das Kind nicht wegen mangelnder Batterie überhört wird. Wer sich um die Lichtverhältnisse sorgt: Infrarot sorgt dafür, dass die Kamera auch im Dunkeln funktioniert.

Apps & Webcams: Sind moderne Alternativen sinnvoll?

Neu am Markt sind außerdem Applikationen mit Babyphon-Funktion für Smartphone oder Tablet. Diese haben zwar den Vorteil, kostengünstig oder gratis zu sein, sind jedoch technisch nicht ausgereift. „Sie neigen zu Verbindungsproblemen, sind unkomfortabel in der Bedienung und tendenziell unzuverlässig“, schreiben die Autoren des „Konsument“. Heute außerdem erhältlich sind sogenannte Baby-Webcams, die an der Wand montiert werden. Per Handy oder Tablet kann man sie online steuern, was jedoch eine eigene Anwendung erfordert, teils mit nötigem Benutzerprofil. Fazit: Zu umständlich, herkömmliche Alternativen tun ihren Zweck.

Auch wenn das Babyphon für entspannte Eltern sorgt, während das Kind in Sicherheit schlummert, sei hinzugefügt, was die „Konsument“-Autoren anmerken: „Die Reichweite dieser Geräte ist begrenzt. Wobei sich Mama und Papa ohnehin nicht allzu weit entfernen sollten, um im Notfall schnell zur Stelle zu sein.“

Weitere Informationen: Babyphone-Test des VKI

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