24. September 2015

Tipp der Woche: Wildpark Ernstbrunn


In Dörfles, einem Ort bei Ernstbrunn, befindet sich ein Abenteuerjuwel für die ganze Familie! Ein Wildtierpark mit Heimat für Rotwild als auch Sikawild.

In Dörfles, einem Ort in der Gemeinde Ernstbrunn, befindet sich ein Abenteuerjuwel für die gesamte Familie! Ein Wildtierpark, der sowohl heimische Tierarten wie Rotwild oder Steinböcke beheimatet als auch Wölfe und Sikawild.

Zwei Wanderrouten führen durch den Park. Die blaue Route, sie dauert etwa eine Dreiviertelstunde, führt durch das Rot- und Damwildgehege und weiter zur Hexenhütte. Diese ladet mit gemütlichen Bierbänken und fairen Preisen zum Rasten und Essen ein. Neben einem kleinen Teich befindet sich ein Streichelzoo mit Ponys, Hasen, Ziegen und Eseln. Um einen Euro kann man ein kleines Futtersackerl für die Tiere kaufen.

Bei der roten Route kann man sich entscheiden zwischen einem langen und einem kurzen Weg. Der kurze führt vom Wolf Science Center (WSC) direkt zu den Hochlandrindern. Von dort dauert es ungefähr zehn Minuten bis man die Hexenhütte erreicht. Der lange Weg führt durch den ganzen Park. Er dauert etwa 1 ½ Stunden.

Streicheleinheiten im Wildpark Ernstbrunn

Ausgestattet mit einer Karte und zwei Futtersackerln machte ich mich mit meinem Vater und meinen Geschwistern auf den Weg. Bereits am Anfang wurden wir von sehr zutraulichen Eseln, Ziegen und Hausschweinen begrüßt, die sich sowohl über unsere Streicheleinheiten als auch über unser Futter sehr freuten. Dem langen Weg folgend, gelangten wir zu einem kleinen, aber sehr feinen Spielplatz mit gemütlichen Bänken und Tischen, die zu einer kleinen ersten Pause einluden. Als wir weitergingen, sahen wir Wildschweine, Steinböcke und Mufflons. An dieser Stelle teilte sich der Weg in die lange und die kurze rote Route. Der lange Weg, den wir nahmen, war stellenweise sehr holprig, da er mitten durch den Wald führte – für Kinderwägen also leider ungeeignet. Links und rechts vom Weg waren die Wolfsgehege, in denen mehrere Wölfe hin und her liefen und uns Besucher nicht aus den Augen ließen.

Alles rund um Wölfe

Auf 18 Tafeln, die alle paar Meter am Wegrand aufgestellt waren, erfuhr man Interessantes über die Wölfe und deren Lebensweise und Angewohnheiten. Ein besonderes Highlight war, dass einmal der Weg durch das Gatter der Damhirsche durchführte und wir plötzlich von Damhirschen und Kühen umringt waren, die sich auf unsere Futtersackerl stürzten. Diese Tiere waren sehr zutraulich, ließen sich problemlos streicheln, folgten uns auf Schritt und Tritt durch das Gatter und waren merklich enttäuscht, als wir es wieder verließen. Der letzte Teil des Weges führte uns zu den Hochlandrindern. Von dort gabelte sich der Weg erneut. Die eine Richtung führte zur Hexenhütte, die andere zum Parkplatz.

Wer mehr über die Wölfe und ihre Lebensweise lernen möchte, kann eine eigene Wolfstour buchen. Bei dieser Tour wird einem alles erzählt, über die Forschungsstation, warum Hunde und Wölfe gemeinsam gehalten werden und wie zahm diese Tiere werden können. Wer seinen Hund mitnehmen möchte, kann das gerne tun. Allerdings herrscht am gesamten Gebieten absolute Leinenpflicht. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, ein Ausflug zu dem Tierpark zahlt sich mehr als nur aus! Kinder ab zwei Jahre und jung gebliebene Erwachsene sind begeistert!

Für den Park empfehlen wir: Gummihüpfen, ein Klassiker

Wildpark Ernstbrunn
Dörfles bei Ernstbrunn
2115 Dörfles
Tel.: 02576-2785
info@wildpark-ernstbrunn.at
www.wildpark-ernstbrunn.at
Zufahrtsplan

Öffnungszeiten
Geöffnet von Palmsonntag bis Allerheiligen
Di-So, 9-17 Uhr
im Winter 10-16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene: 6,40 €
Kinder: 3,90 €
Kindergartenkinder: 2,60 €

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EIN ARTIKEL VON
  • Margarethe Jauernik

    Vor vier Jahren bin ich aus dem Mühlviertel nach Wien gezogen und habe in dieser Stadt leben und lieben gelernt. Jetzt bin ich hauptberuflich Mutter einer kleinen Tochter und jeden freien Moment unterwegs, um Neues mit ihr zu entdecken. Nebenbei studiere ich Latein und Psychologie oder gebe mich meiner Leidenschaft fürs Backen und Kochen hin.


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