27. Februar 2018

Mit Oma und Opa im Safari-Park

mit oma und opa auf safari - meinefamilie.at

Einen Traum hegten wir schon lange gemeinsam mit unseren Enkelkindern: einmal Wildtiere hautnah erleben. Sie aus der Nähe zu sehen und zu beobachten, wie sie sich frei bewegen: Elefanten, Löwen, Tiger.

Doch diese Tiere können normalerweise nur im Zoo angeschaut werden, wo sie sehr eingegrenzt leben. So fassten wir an einem Samstag den Entschluss: heute fahren wir mit den Eltern unseres Schwiegersohnes und natürlich auch mit uns beiden in den im Safaripark Ramat Gan bei Tel Aviv. Afrika weniger als 20 Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum entfernt. Ein vollständig reproduziertes Kulturmedium der Savanne. 1600 Tiere, einschließlich 68 Arten der Säugetiere, 130 Vogelarten und 25 Reptiliensorten. Während der Fahrt im Auto durch das weite Gelände hatten wir das Gefühl, mitten in der Savanne Afrikas zu sein. Wir beobachteten Zebras, Nilpferde, Antilopen, Löwen wie sie sich ernähren, wie sie im Kampf um die Macht miteinander umgehen. Wir fühlten uns auf den Spu­ren der gro­ßen Pio­niere, Afrika-For­scher und Zoo­lo­gen. Die Freunde unserer Enkelkinder werden staunen, was es da alles zu erzäh­len gibt! Nirell und Michael woll­ten schon immer ein­mal Löwen beim Fres­sen oder Ele­fan­ten beim Baden zuse­hen. Endlich war es soweit. Michael foto­gra­fiert gerne und schoss ein Foto nach dem andern von Löwenrudeln, Herden von Gnus, Büffeln, Giraffen, Tigern und Straußen.

Wildtiere zum Greifen nahe

Dann ging es auf Tuchfühlung mit Giraffenbabys, Auge in Auge mit einem weißen Känguru. Unsere Enkel durften Steinböcke füttern. Schafe und Ziegen erhielten im „Schmusezoo“ von ihnen eine gehörige Portion Streicheleinheiten. Dann sahen wir zu, wie einem Bären einen Löffel Honig als Medizin verabreicht wurde. Was für ein Schlemmen! Eine besondere Attraktion für unsere Kids bot die Affenwelt. Affen aus verschiedenen Arten tobten hier um Sie herum. Angefangen von Makis und Totenkopfäffchen bis hin zu Gorillas und Schimpansen.

Zicklein, Äffchen und Robbenbabys tollten in der Frühlingssonne umher und hielten ihre Sippe ordentlich auf Trab. Aber auch den ältesten Zoobewohnern statteten wir einen Besuch ab: den Riesenschildkröten Iulia und Augustus, die als „rüstige Rentner“ fast schon 100 Jahre auf dem Buckel haben.

Mehr als ein Zoo

Gleichzeitig erlebten wir diesen wunderschönen Tier-Park auch noch familiengerecht gestaltet. Auf den breiten Wegen kurvte Michael mit seinem Elektrocar durch die Landschaft. Mirell fuhr mit ihrem Roller an exotische Bäumen vorbei. Bei einem See voller Enten entdeckten sie den Abenteuerspielplatz. In dieser Kinderwelt gab es für die Mini-Kids Spielplätze, Baby-Park, Trampoline und Rutschen. Doch unseren Enkel hatte es der Hoch­seil­gar­ten in luf­tiger Höhe angetan. Mutig kletterten sie an Strickleitern nach oben und bewegten sich zwischen den Stricken wie an Lianen mitten im Dschungel.

Unterdessen hatten wir einen schattigen Picknick-Platz gefunden. Ruckzuck war der Tisch mit allerlei Leckereien gedeckt, die Oma Louisa und Oma Sana eingepackt hatten. Angeregt durch die Raubtier-Fütterung verspürten wir alle einen Löwenhunger. Tatsächlich hat es unseren Enkeln noch nie so gut geschmeckt wie auf dieser Abenteuer-Safari.

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EIN ARTIKEL VON
  • Karl-Heinz Fleckenstein

    Als ich das erste Mal 1981 eine Pilgergruppe ins Heilige Land führte, fand ich meine Ehefrau Louisa. Seit dieser Zeit führen wir gemeinsam Pilgergruppen auf die Spuren der Bibel. Als Theologe und Reiseleiter fand ich hier auch meine “wahre” Heimat.


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