11. Juni 2015

Die Kinderuni Wien


Kinder haben oft unglaublich viele Fragen, die man nicht immer zufriedenstellend beantworten kann. Die Kinderuni Wien bietet hier Abhilfe

„Wie holt man einen Verletzen aus einer Höhle heraus“, „Warum gibt es so viele Sprachen?“, Was ist das giftigste Tier der Welt?“ oder „Werden Roboter bald die Weltherrschaft übernehmen?“ Kinder haben oft unglaublich viele Fragen, die man nicht immer zufriedenstellend beantworten kann. Seit einigen Jahren bietet daher die Universität Wien extra Seminare, Workshops oder Vorlesungen für Kinder an. Diese finden von 6. Juli – 17. Juli statt. Ab 2.Juni kann man sich kostenlos im Internet dazu anmelden, das Programm mit allen Vorlesungen und Themen ist bereits seit 15. Mai online gestellt.

Für wen ist die Kinderuni Wien geeignet?

Die Teilnahme an der Kinderuni ist für alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren die bereits lesen und schreiben können geeignet. Die Kinder sollten bereits ein Jahr in der Schule gewesen sein, das erleichtert das Mitarbeiten und Mitforschen.

Sobald man sich im Internet registriert hat (man muss sich jedes Jahr neu registrieren!) kann man sich für alle Angebote anmelden. Bei dem Besuch der ersten Vorlesung bekommt man einen Kinderpass, indem man bei jedem weiteren Besuch einer Vorlesung, eines Workshops oder eines Seminars einen Stempel bekommt. Mit diesem Pass bekommt man in der Kinderuni auch vergünstigtes Essen oder Getränke.

Welche Universitäten nehmen teil?

  • Die teilnehmenden Universitäten bieten ihre jeweiligen Studienrichtungen an. So werden am Campus der Hauptuniversität von Chemie bis hin zu Geschichte und Psychologie und Sprachen alle möglichen Fragen beantwortet. „Gibt es noch unerforschtes Land?“ oder „Sind Zahlen musikalisch?“
  • In der Medizinischen Universität erhalten die Kinder Antworten auf alle medizinischen Fragen, wie „Was passiert vor der Geburt?“ oder „Warum können Zecken krank machen?“
  • An der Technischen Universität spannen sich die Fachrichtungen von Architektur, Informatik bis hin zur technischen Chemie. „Warum tanzen Polarlichter am Himmel?“, „Wie schaut ein Supercomputer aus und was kann er“
  • An der Universität für Bodenkultur reichen die Themen von Umwelt bis Biochemie. Da diese Universität mitten im Grünen liegt, kann man hier seinen Forscherdrang besonders gut ausleben. Hier werden Fragen beantworten, wie „Was lebt in unseren Lebensmittel?“ und „Wie leben Hase und Fuchs zusammen?“
  • Auch an der Veterinärmedizinischen Universität kann man spannende Fragen über Tiere und deren Erkrankungen stellen. „Warum können Fohlen gleich nach der Geburt laufen und wir nicht?“, „Wie untersuche ich einen Löwen ohne gebissen zu werden?“
  • Seit 2013 nimmt auch die FH Campus an der Kinderuni Wien teil. „Was macht ein Baby die ganze Zeit im Bauch?“, „Wie schaut mein Traumhaus aus?“ Diese und viele weitere Fragen werden dort beantwortet.
  • Seit diesem Jahr neu dabei ist die Wirtschaftsuniversität Wien! Fragen wie „Warum kann man Geld nicht essen und wie viel Geld gibt es auf der Welt eigentlich?“ oder „Was arbeitet Schneewittchen eigentlich?“

Was bietet die Kinderuni Wien sonst noch?

Manche Vorlesungen werden auch auf Englisch, Spanisch oder einer anderen Sprache von Native-Speakern abgehalten.
In den Pausen kann man beim Spieleprogramm mitmachen, man kann die Kindermensa besuchen und etwas essen oder sich einfach im Garten entspannen. Während der ganzen Zeit werden die Kinder vom Team der Kinderuni Wien betreut. Auch Kinder mit Behinderungen werden fachgerecht unterstützt. Manche Vorträge werden in Gebärdensprache übersetzt und in jedem Hörsaal befindet sich ein rollstuhlgerechter Platz.

Am Ende der Kinderuni findet eine große Feier statt. Mit bereits einem Stempel für eine besuchte Aktivität bekommt das Kind einen Kinderunititel und eine Urkunde. Mit dieser Urkunde kann man sich dann beim Eisstand in der Unimensa ein gratis Eis holen!
Die Teilnahme und die Anmeldung an der Kinderuni Wien ist gratis!

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EIN ARTIKEL VON
  • Margarethe Jauernik

    Vor vier Jahren bin ich aus dem Mühlviertel nach Wien gezogen und habe in dieser Stadt leben und lieben gelernt. Jetzt bin ich hauptberuflich Mutter einer kleinen Tochter und jeden freien Moment unterwegs, um Neues mit ihr zu entdecken. Nebenbei studiere ich Latein und Psychologie oder gebe mich meiner Leidenschaft fürs Backen und Kochen hin.


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