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Familie A. "Mein Tagebuch"

Geschenke Tagebuch - meinefamilie.at
20. Januar 2016

Zum Geburtstag „irgendeine Kleinigkeit“…


Wenn eines unserer Kinder zu einer Geburtstagsparty eingeladen ist, rufe ich vorher die Mutter an und frage, was sich das Geburtstagskind wünscht. Und da gibt es ungefähr drei mögliche Antworten: Entweder gibt es ein Sammelgeschenk (der angenehmste Fall) – das Kind wünscht sich z.B. ein größeres Playmobil-Stück und die Kosten werden aufgeteilt. Zweiter Fall (relativ selten) – es gibt konkrete kleine Wünsche, und das besorge ich dann. Oder drittens (meistens) – „Ach, das ist ganz egal, irgendeine Kleinigkeit halt“. Was fange ich damit an?

Geschenke-Vorratshaltung

Aus dem Alltag mit unseren Kindern kennen wir viele gute Spiele, Bücher oder Filme. Und ich halte das ganze Jahr über die Augen offen: Wo sind gute Spiele in Aktion, im Abverkauf? So habe ich für Einladungen immer einen kleinen Fundus von „irgendeiner Kleinigkeit“ (aber eben nicht „irgendeine“!) auf Lager, aus dem ich dann mit dem eingeladenen Kind auswählen kann. Das nimmt mir den Stress, kurzfristig etwas besorgen zu müssen, und kommt außerdem relativ günstig.

Die Spendenbox

Die vierte Möglichkeit: Unsere Kinder haben gelegentlich festgestellt, dass „wir eigentlich eh‘ schon alles haben.“

Und durch diverse Bettelbriefe und Spendenaufrufe wissen sie, dass das nicht überall so ist. So kam die glorreiche Idee auf: Wir sammeln für arme Kinder, beispielsweise Mary’s Meals. Die Gäste sollen das, was sie für ein Geschenk ausgegeben hätten, in eine Sammelbox werfen. So können wir helfen – und hoffentlich auch bei den Gästen einen Nachdenkprozess in Gang setzen.

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EIN ARTIKEL VON
  • Familie A.

    Wir sind Familie A. und leben am Stadtrand von Wien. Verheiratet seit 1993 haben wir bald Kinder bekommen. Und weil das Leben mit Kindern sooo schön ist, haben wir inzwischen sechs davon! Familie ist unsere Berufung, und das Know-How dafür haben wir in Schönstatt gefunden. Sechs Kinder – da erlebt man einiges, da kann man was erzählen! Und weil wir jetzt seit bald zwei Jahren die Nächte (meistens) wieder durchschlafen können, haben wir wieder Kapazitäten frei. So referieren wir auf Familientagungen, schreiben für die Zeitschrift Familie als Berufung und neuerdings für meinefamilie.at – unseren Kindern zuliebe anonym.


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