Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

spielplatzrallye - meinefamilie.at
21. Januar 2018

Spielplatz-Rallye


Heute hab ich mit unserem Jüngsten, mittlerweile Sechsjährigen, eine interessante Erkundungstour unternommen. Er wollte zu einem Spielplatz fahren und da bot es sich an, den neuen, uns noch unbekannten Spielplatz von Haubi’s in Petzenkirchen auszuprobieren. Die große Backwaren-Fabrik hat sich in unserer Gegend schon einen Namen gemacht als kinderfreundlicher Ort und Erlebnisprogrammpunkt für Regentage.

Ab und zu gehen wir dort frühstücken und die Kinder verbinden gute Erinnerungen mit dem Indoor-Kinderbereich, wo sie nach Herzenslust toben und rutschen können, während die Erwachsenen in Ruhe ihren Kaffee genießen. Seit kurzem gibt es dort auch einen Spielplatz im Freien. Den wollten wir beide nun testen.

Da heuer wieder mal der Schnee sehr rar ist, muss ich mir Alternativen überlegen, um die Kinder bei matschigem Wetter draußen zu beschäftigen.

Auf den Spielplatz, fertig, los!

Ich holte mir noch schnell einen Kaffee im Pappbecher zum Mitnehmen und ein Kipferl, denn ich wollte ja nur Beobachterin sein. Los ging’s! Gregor ließ mich gleich mal auf einem karussellartigen Drehdings Platz nehmen, dessen Namen ich leider nicht weiß. In der Mitte befand sich eine runde Scheibe, die ich prakischerweise als Tisch verwenden konnte.

Zuerst wurde ich von meinem Sohn ein paar Runden darin schwindlig gemacht, dann durfte ich ihn beim Klettern und Erkunden beobachten.

Ich muss sagen, bei der Gestaltung des Spielplatzes hat sich schon wer was überlegt. Allerdings funktionieren manche der Dinge im Winter nicht, wie zum Beispiel die Wasseranlage. Nachdem Gregor alles durchprobiert hatte, meinte er, der Spielplatz sei im Winter “mittelgut”. Er würde gerne im Sommer wiederkommen, wenn es Wasser gibt.

Selbst wieder Kind

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Dann schlug er vor, noch einen anderen Spielplatz zu besuchen. “Alles klar!”, meinte ich und warf den Pappbecher in den Mistkübel. “Ganz in der Nähe ist noch einer!” “Ja, da gehen wir hin, zu Fuß!”, strahlte mein Jüngster mich an. Welch eine nette Idee! In unserer Familie sind die meisten Spaziergeh-Muffel, deshalb freute ich mich umso mehr. Wir marschierten ca. 10 min. zu einem größeren Spielplatz mitten im Ort, der noch mehr Abwechslung bot. Auch dort wurde alles durchprobiert.

Beim Wippschaukeln war mein Einsatz gefragt, und dann bekam ich selbst Lust, ein paar Dinge auszuprobieren. Zuerst die abenteuerliche Tellerschaukel am Stahlseil (keine Ahnung wie das wirklich heißt…) und anschließend die Slackline. Wackelnd und schwankend kämpften wir uns abwechselnd Schritt für Schritt vorwärts ans andere Ende.

In der fast schon frühlingswarmen Sonne spazierten wir schließlich glücklich und zufrieden wieder zurück. Unsere Tour hatte sich ausgezahlt!

 

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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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