Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

tipps in stressphasen - meinefamilie.at
25. Mai 2018

“Setz dich in die Sonne!” und andere Tipps in Stressphasen


In den vergangenen Monaten und Wochen hatte ich einige Herausforderungen zu bestehen und stand sehr unter Stress. Im Gespräch mit einigen Leuten, die mir nahe stehen, wurde mir klar: ich muss noch besser für mich sorgen. Wenn ich so weitermache wie bisher, komme ich innerhalb kürzester Zeit in ein Burnout. Und das dauert dann umso länger, sich davon zu erholen.

Deshalb stieg ich auf die Notbremse und zwang mich selbst, mehr Pausen und Zeiten der Erholung einzulegen.

Siesta

Im Alltag mit vier Kindern gäbe es ständig irgendwas zu erledigen. Doch seit ich verstanden habe, dass ich Zeiten der Regeneration brauche, nehme ich mir mindestens eine halbe Stunde Zeit, mitten am Tag, um mich hinzulegen. Eine klassische “Siesta”. Die Kinder dürfen währenddessen am iPad spielen, so bin ich sicher ungestört. Das Handy wird natürlich auch abgeschaltet.

Schlaf

Auch wenn sich in mir etwas dagegen wehrt, vor meinen großen Kindern zu Bett zu gehen, mache ich das jetzt einfach, vor allem am Wochenende. Die beiden Teenies sind da manchmal auch noch nach Mitternacht wach, doch ich gehe dann schlafen, wenn ich müde bin.

Essen

Ich esse eigentlich gern, doch wenn ich unter Stress stehe, muss ich mich manchmal regelrecht dazu zwingen. Wenn ich dann noch die Kinder beim Essen beaufsichtigen muss, ist es noch schwieriger. Deshalb achte ich besonders darauf, mir zumindest einmal am Tag in entspannter Atmosphäre eine nette Mahlzeit allein zu gönnen oder aber Freunde zum Grillen einzuladen. Das macht allen Spaß und hilft, die Reserven aufzufüllen.

Sonne

Ein Bekannter hat mir mit Nachdruck geraten, ich solle mich in die Sonne setzen. Immer wieder zwischendurch, wann immer es möglich ist. Seit ich das konsequent umsetze, merke ich, wie meine Lebensenergie wieder zunimmt. Wäsche aufhängen und Boden saugen kann man auch später, wenn die Sonne untergegangen ist.

Jetzt

Mir ist selbst bewusst geworden, dass ich viel zu oft gedanklich in der Vergangenheit oder in der Zukunft herumsause. Jetzt lebe ich. Jetzt ist der Moment, den ich genießen und gestalten kann. Immer wieder mache ich mich deshalb selbst darauf aufmerksam, dass das Jetzt zählt. Wenn es mir gut geht, spreche ich das laut aus: Jetzt gerade geht es mir gut. Ich bin dankbar dafür!

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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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