Kerstin Cerne

Kerstin Cerne "Mein Tagebuch"

gottesglaube kindererziehung - meinefamilie.at
13. April 2018

Mit Gottes-Glaube durch die Kindererziehung


Mein Mann verläßt die Wohnung. Ich bleibe zurück. Ich und unser erster Sohn Elias. Hier waren wir nun, auf uns alleine gestellt.  „Werde ich das schaffen?“, fragte ich mich. Das ist nun schon über 13 Jahre her und ich erinnere mich noch daran als wäre es erst gestern gewesen.

Mein Mann und ich waren glückliche und stolze Eltern geworden. Aber nun mußte er nach zwei Wochen Pflegeurlaub wieder zurück in die Arbeit. Die Verantwortung für das Kind lag nun den ganzen Tag bei mir. Mein Arbeitsumfeld hatte sich geändert. Ich war nun  den ganzen Tag zu Hause und daran musste ich mich auch erst einmal gewöhnen.

Kennenlernen und Organisation

So schön die Zeit jetzt auch war mit meinem Kind, so herausforderd waren aber auch die neuen Aufgaben für mich. Dabei wurde mir immer wieder meine Persönlichkeit vor Augen geführt. Mein Fühlen, Denken und Handeln. Ich wusste wie wichtig ein gutes Vorbild war. Auch ich war geprägt von meiner Kindheit.

Mir war die Verantwortung bewusst und ich hatte den Wunsch nach Veränderung. Aber ich wusste nicht wie. Elias war bereits zweieinhalb Jahre alt, als mir einfiel, dass ich einmal ein Buch geschenkt bekommen hatte, in dem es um den Glauben ging.  Ich konnte mich noch gut daran erinnern, dass auf der ersten Seite stand: „Dieses Buch wird dich verändern.“

Erziehungsberater einmal anders

So nahm ich das Buch zur Hand und begann es zu lesen.  Ich las von Gottes großer Liebe zu mir, was Jesus für mich am Kreuz getan hatte und welche Auswirkungen das auf mein Leben hat. Auch berührte mich, dass bei Gott andere Maßstäbe zählen und dass Glaube nicht nur heißt, von Gott zu lesen und zu hören, sondern das Gelesene und Gehörte auch umzusetzen.

Gott war mir bereits bekannt. Ich hatte schon als Kind von ihm gehört. Aber dieses Verständnis vom Glauben  war mir neu. Dass Gott mein Schöpfer war, daran hatte ich keinen Zweifel. Doch ich ließ es zu, dass Menschen über meinen Wert bestimmten.

Je mehr ich in diesem Buch las, desto mehr begriff ich, was für wunderbare Auswirkungen ein Leben mit Jesus hat. Dass das einer bewussten Entscheidung bedurfte, davon wusste ich bis dahin noch nichts. Ich ließ mich voller großer Erwartungen auf dieses neue Leben ein und ich bin bis heute nicht enttäuscht worden.

Es ist ein unheimliches Geschenk mit Jesus durchs Leben zu gehen. Gott schenkt mir Kraft und Orientierung, er begleitet mich und das ist ein Schatz den ich nicht mehr missen möchte. In meinem Leben hat sich seit dem sehr viel verändert. Das einzige was gleich geblieben ist, sind die Herausforderungen und Aufgaben als Mutter. Doch die muss ich jetzt nicht mehr alleine meistern. Auch wenn mein Mann in der Arbeit ist habe ich jemanden stets an meiner Seite.

  • War dieser Artikel für dich hilfreich/interessant?
  • Ja   Nein


EIN ARTIKEL VON
  • Kerstin Cerne

    Kindererziehung hat für mich eine große Bedeutung. So wie wir unsere Kinder ins Leben begleiten, werden sie später im Leben stehen. Als Mutter von 3 Kindern kann ich mich dieser Aufgabe so richtig stellen. Nebenbei arbeite ich leidenschaftlich als Eltern-Kind-Gruppenleiterin.


    Zum Tagebuch des Autors

Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at