Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

Bilderbuch spielerisch entdecken - meinefamilie.at
17. April 2017

Ein Bilderbuch spielerisch anschauen


Mit meinen beiden Jüngsten habe ich neulich ein sehr nettes, unterhaltsames Spiel “erfunden”. Sicher hat das vor uns schon jemand anders gespielt, aber Sara und Gregor finden es immer toll, wenn sie etwas für sie ganz Neues machen.

Das Wimmelbuch mal anders erkunden

Wir haben gemeinsam ein Wimmel-Bilderbuch angesehen, eines dieser bunten Bilderbücher, die auf jeder Seite ein buntes Durcheinander an Tieren, Personen und Dingen abgebildet haben. Zuerst schauten wir ganz normal, doch dann begannen wir,  “Ich seh’ und seh’, was du nicht siehst” zu spielen. Einer von uns sagte z.B. “Ich sehe eine Person mit blauer Hose und rotem Hut”. Die anderen durften nun eifrig suchen, bis das Gewünschte gefunden war. Der Gewinner kam als nächster an die Reihe: “Ich sehe drei Bälle.” Derjenige, der am schnellsten alle drei gefunden hatte, kam als nächster dran. So beschäftigten wir uns auf sehr unterhaltsame, kurzweilige Art und lachten viel. Ehe wir uns versahen, war eine halbe Stunde vergangen. Dabei waren wir immer noch auf der ersten Doppelseite!

Unglaublich, wie viel in so einem Bilderbuch steckt!

Gemeinsam entdecken

Die Kinder waren begeistert und wollten gleich die nächste Seite “spielen“. Also nochmal das Ganze von vorne. Ich war fasziniert, wie viele Details hier abgebildet waren und wie viel davon die Kinder auch wirklich wahrnahmen. Es machte großen Spaß, das alles gemeinsam zu entdecken. Nach einer weiteren halben Stunde hatten wir dann alle genug. So viel Konzentration und genaues Schauen macht hungrig! Bei einer gemeinsamen Jause stärkten wir uns und danach begannen Sara und Gregor, eigene “Bilderbuchseiten” zu zeichnen, mit absolut süßen Details. Toll, wie dadurch ihre eigene Kreativität angeregt wurde!

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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


    Zum Tagebuch des Autors

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