Familie A.

Familie A. "Mein Tagebuch"

Seele wachstreicheln - meinefamilie.at
17. Juni 2016

Die Seele wachstreicheln


Es ist 6:30 Uhr – ich schleiche ins Zimmer meines Sohnes und streichle sanft über seinen Kopf. Er schnappt sich meine Hand, damit ich ja nicht zu schnell weggehe. Er genießt es, so geweckt zu werden – und wenn er ein Kater wäre, würde er dabei schnurren! Auch die kleineren Geschwister werden ähnlich geweckt. Ein Küsschen auf die Nase, auf die Wangen, dann sage ich ihnen, wie spät es ist. Ich streichle ihren Kopf – aber ich streichle damit auch ihre Seele. So wachen sie langsam auf.

Kostbare Minuten

Und während ich so bei ihnen bin, bete ich: “Herr, ich danke dir für dieses Kind! Segne es, lass es spüren, dass es ganz in dir geborgen ist!” Das sind kostbare Minuten, die den Kindern zeigen: Ihr seid geliebt! Von euren Eltern, aber ganz besonders auch von Gott.

Natürlich dauert das länger, als einfach nur das Licht aufzudrehen und “Alle Mann aufstehen!” zu rufen. Die Zeit muss ich einplanen und selber früher aufstehen – aber das ist es mir wert.

Nächste Woche von Familie A.: “Gott kümmert sich”

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EIN ARTIKEL VON
  • Familie A.

    Wir sind Familie A. und leben am Stadtrand von Wien. Verheiratet seit 1993 haben wir bald Kinder bekommen. Und weil das Leben mit Kindern sooo schön ist, haben wir inzwischen sechs davon! Familie ist unsere Berufung, und das Know-How dafür haben wir in Schönstatt gefunden. Sechs Kinder – da erlebt man einiges, da kann man was erzählen! Und weil wir jetzt seit bald zwei Jahren die Nächte (meistens) wieder durchschlafen können, haben wir wieder Kapazitäten frei. So referieren wir auf Familientagungen, schreiben für die Zeitschrift Familie als Berufung und neuerdings für meinefamilie.at – unseren Kindern zuliebe anonym.


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