Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

dankbarkeit will geübt sein …
27. Januar 2020

Dankbarkeit will geübt sein …


Nach der besinnlichen Zeit des Advent und den ersten Wochen im neuem Jahr, geht es nun beschwingt in den Februar. Oder etwa nicht? Manche fühlen sich vielleicht jetzt eher müde und k.o. vom vielen Feiern und hätten gern weniger Trubel. Feiern ist gut und wichtig, doch tut es auch mal gut, sich nach den Feiertagen ein wenig Ruhe zu gönnen und über die wesentlichen Dinge nachzudenken. Sich innerlich neu auszurichten fürs neue Jahr.

Kleine Auszeiten vom Alltag

Ein Vorschlag meinerseits ist, sich bewusst kleine Auszeiten zu nehmen: Das Handy einfach ab und zu ausschalten, mal für eine halbe Stunde oder mehrere Stunden. Eine Kerze anzünden, eine Tasse Tee genießen und sich mal wieder selbst spüren. Der Winter hat ja gerade erst begonnen… Die Flut an Werbeprospekten zur Seite räumen und sich mal achtsam umsehen.

Sich Zeit nehmen für Gespräche mit mir wichtigen Menschen. Solch Auszeiten helfen, um sich aus dem Alltagstrubel auszuklinken.

Dankbarkeit macht sich breit, für alles, was ich habe: Gesundheit, ein gemütliches Zuhause, liebe Mitmenschen, wertvolle Beziehungen … Mir wird in solchen Momenten immer wieder bewusst, dass ich eigentlich nichts sonst brauche zum Glücklichsein.

Ein Gefühl der Dankbarkeit schaffen

Wer möchte, kann diese Dinge auch benennen und aufschreiben, damit das Gefühl der Dankbarkeit nicht sofort wieder verpufft. Ein nettes Ritual der Achtsamkeit, das auch Kinder schon praktizieren können, habe ich mir von einem Vortrag mitgenommen: Man braucht dazu nur eine Schnur oder einen Faden von ca. 30 cm Länge, je nach Geschmack, bunt oder einfärbig.

Diesen Faden steckt man sich ein, sodass man ihn immer griffbereit hat. Erlebt man einen schönen Moment, macht man sich einen Knoten in die Schnur. Das kann ein Naturerlebnis sein, das Lächeln eines Mitmenschen, ein Schwätzchen mit der Nachbarin, ein gelungenes Mittagessen,… Am Ende des Tages sieht man dann ganz deutlich, wie viel Grund zur Dankbarkeit man eigentlich hat! Macht man das Ritual als ganze Familie, kann man sich am Abend darüber austauschen.

Dankbarkeit steckt an!

 

 



EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Niederösterreich im Erlauftal. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nach fünf Jahren Homeschooling sind nun alle vier Kinder in öffentlichen Schulen und ich bin Kulturvermittlerin im Stift Melk.


    Zum Tagebuch des Autors

Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

meinefamilie.at ✰