Familie A.

Familie A. "Mein Tagebuch"

20. Januar 2016

„Niemand“ ist bei uns häufig zu Besuch


„Wer hat mein Ladegerät genommen?“ Schweigen. „Dann war es wohl Niemand.“ Niemand ist recht häufig bei uns zu Besuch: Nicht nur Ladegeräte, auch Schlüssel, Wäsche, Spielzeug versteckt er gerne, lässt Badehandtücher, Papierschnipsel und leere Chips-Packerl herumliegen. Ist echt praktisch: Wenn es niemand war, dann war es Niemand!

Natürlich hat Niemand das nicht in böser Absicht gemacht. Aber diese Machtlosigkeit gegen die Achtlosigkeit könnte einem schon richtig die Laune verderben!

Strategien gegen Niemand

Da gibt es drei Strategien:

  • Ich begegne der Achtlosigkeit mit verstärkter Achtsamkeit. Vielleicht erwische ich Niemand einmal in flagranti – dann kommt er mir nicht einfach davon!
  • Wir beseitigen die Auswirkungen von Niemand gemeinsam. Und manchmal bekommt Niemand dabei einen Namen…
  • Und das Wichtigste: Bevor meine Laune noch verdorben ist, werfe ich den Ärger über Niemand in den Krug. Herschenken und verwandeln lassen…
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EIN ARTIKEL VON
  • Familie A.

    Wir sind Familie A. und leben am Stadtrand von Wien. Verheiratet seit 1993 haben wir bald Kinder bekommen. Und weil das Leben mit Kindern sooo schön ist, haben wir inzwischen sechs davon! Familie ist unsere Berufung, und das Know-How dafür haben wir in Schönstatt gefunden. Sechs Kinder – da erlebt man einiges, da kann man was erzählen! Und weil wir jetzt seit bald zwei Jahren die Nächte (meistens) wieder durchschlafen können, haben wir wieder Kapazitäten frei. So referieren wir auf Familientagungen, schreiben für die Zeitschrift Familie als Berufung und neuerdings für meinefamilie.at – unseren Kindern zuliebe anonym.


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