Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

Besonderes Familienesssen: Überraschungsknödel - meinefamilie.at
24. Juli 2017

Besonderes Familienessen: Überraschungsknödel


Jetzt im Sommer, wo verschiedenste Früchte reif werden, sind Obstknödel öfters auf unserem Speiseplan. Die Klassiker sind natürlich Marillenknödel, aber auch Zwetschkenknödel werden gerne verschmaust. Wichtig dabei: Die Brösel müssen schön braun geröstet und ordentlich gezuckert sein. Dann schmeckt es richtig lecker!

Eine besondere Variante haben wir vor kurzem ausprobiert, und zwar waren das die “Überraschungsknödel”. Dazu braucht man nur den üblichen Knödelteig und verschiedene Früchte wie Marillen, Zwetschken oder große Erdbeeren. Man umwickelt sie mit Teig und kocht sie im Salzwasser wie üblich.

Eine ganz besonders beliebte Variante sind bei uns Himbeerknödel, wobei man pro Stück etwa drei Himbeeren in den Teig wickelt.

Sehr gut funktioniert es auch mit gefrorenen Früchten, da ja nicht alle Obstsorten gleichzeitig reif werden. Die Liste könnte man noch weiter verlängern mit Kirschen, Mirabellen und sonstigen Früchten. Wichtig dabei ist, dass alle Knödel gleich groß sind.  In Brösel gewalzt sehen sie dann alle gleich aus!

Knödel servieren und raten

Beim Essen bekommt jeder den ersten Knödel serviert und schon beginnt das große Ratespiel.

“Ich glaub, ich habe einen Erdbeerknödel” – “Ich hab Zwetschke.” – Jubel: “Ja, es ist ein Erdbeerknödel!!!” – Langes Gesicht: “Oh nein, Himbeeren. Möchte jemand tauschen?” – “Klar, ich liebe Himbeeren!”

Eine solche Mahlzeit verläuft sehr lebhaft und interaktiv. Jeder hat so seine Vorlieben und letztendlich werden nach verschiedensten Tauschaktionen alle Knödel verputzt.

Neulich kam mir eine weitere, noch spannendere Variante in den Sinn:

Wie wäre es, einen Knödel mit einem Radieschen zu füllen? Dieser Knödel wäre dann so wie ein “Schwarzer Peter”. Man könnte sich im Voraus Regeln ausmachen, dass derjenige, der das Radieschen bekommt, einen Wunsch frei hat.

Manchmal macht es einfach Spaß, aus dem Essen ein Spiel zu machen!

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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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