Maria Lang

Maria Lang "Mein Tagebuch"

ostereiersuche - meinefamilie.at
19. April 2019

Besondere Ideen für die Ostereiersuche


Kinder lieben das Ostereiersuchen. Egal, wo und wie, sie lieben es einfach. Am Schönsten ist es natürlich draußen in der Natur, doch auch drinnen ist es spannend, falls das Wetter nicht mitspielt.

Dem Alter entsprechend werden die Ostersachen leichter oder schwieriger versteckt. Um sicherzugehen, dass wirklich alles gefunden wird, ist es empfehlenswert, einen „Schatzplan“ zu zeichnen. So behält man den Überblick, ob noch etwas fehlt. Ich kann mich noch erinnern, dass wir als Kinder mal Monate später noch ein Osterei im Garten gefunden haben. Das war natürlich nicht mehr essbar, sondern hatte sich in eine Stinkbombe verwandelt…

Für ganz besonders geübte Sucher kann man als Alternative zur herkömmlichen Suche eine Schnitzeljagd veranstalten. Mein Onkel hat das für meine Geschwister und mich gemacht, als wir im Volksschulalter waren. Wir wurden anhand von kleinen Zetteln quer durchs Haus meiner Großeltern geschickt, in den Keller, in den Garten, dann wieder hinein, bis wir nach einigen Stunden endlich ein riesiges Nest unter einem dichten Busch fanden, an dem wir schon zig mal vorbeigelaufen waren…. Ich hab diese Suche immer noch in sehr lebendiger Erinnerung.

ostereiersuche2 - meinefamilie.at
(c) iStock

Um die Ostereiersuche besonders anspruchsvoll und unterhaltsam zu gestalten, kann man einige „Camouflage“-Eier einbauen. Das braucht ein wenig Vorbereitung. Man beklebt Plastikeier (erhältlich im Bastelgeschäft) mit Naturmaterialien: Moos, Heu, Tannennadeln, Schuppen von Tannenzapfen,… Für die Suche drinnen verwendet man dementsprechend andere Materialien: Zeitungspapier, Wolle, Stoffreste… Diese super getarnten Eier versteckt man mit den anderen Dingen. Für jedes „Camouflage“-Ei kann man einen kleinen Preis bereithalten, den die Kinder am Ende der Suche eintauschen können. Sollte die Suche zu schwierig werden und die Motivation nach einigen Stunden (;-)) schwinden, kann man natürlich ein bisschen mithelfen… Eines ist sicher: die Kinder werden sich bestimmt nicht beschweren, dass die Suche zu einfach oder zu langweilig war.



EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Wieselburg. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nun unterrichte ich mit meinem Mann unsere vier Kinder zuhause und bin Autorin und Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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