28. April 2020

Rezept: Eis ohne Eismaschine selber machen

Rezept Eis ohne Eismaschine selber machen

Dies kennen vermutlich viele Eltern, besonders jetzt, wo es warm wird und wir viel Zeit zu Hause verbringen: Die tägliche Frage der Kinder nach einem Eis.

Das ist gelegentlich auch völlig in Ordnung, auch wenn in fertigem Eis in der Regel recht viel Zucker steckt. Aber um Abwechslung in die Sache zu bringen und die Kinder auch zu beschäftigen, möchte ich hier eine  Alternative vorstellen, die ganz einfach geht, köstlich schmeckt und mit wenig Zucker auskommt. Dazu sind viele Bestandteile der Früchte drinnen, wodurch auch Ballaststoffe etc. den Weg in unseren Körper finden. Man braucht dazu keine Eismaschine, ein leistungsfähiger Mixer reicht völlig aus.

Und so wird es gemacht!

Je nach Saison und Verfügbarkeit oder einfach nach Geschmack Früchte auswählen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, einfach ausprobieren. Ideal eignet sich auch Obst, das verbraucht werden muss, zu verarbeiten.

  1. Die 300g Früchte von allem befreien, was nicht gegessen wird (Schalen, Blätter….), klein schneiden und in einem geeigneten Behälter einfrieren. (Man kann auch bereits tiefgekühlte Früchte verwenden.)
  2. Im gefrorenen Zustand füllt man es nun in einen leistungsfähigen Mixer um (ggf. mit einem Hammer vorher in einem Beutel in kleinere Stücke zerhauen).
  3. Nun gibt man 2 El Vanillezucker  und 1/8l Schlagobers hinzu (mit Maß!). Danach wird alles fein püriert.

Eis ohne Eismaschine

Eis nicht genug cremig?

Wem das Eis nun noch nicht cremig genug ist fügt noch etwas mehr Schlagobers hinzu, wer lieber ein Sorbet möchte, lässt den Obers überhaupt weg.

Wem es noch an Süße fehlt, der kann noch Zucker hinzufügen und noch einmal gründlich durchrühren. Auch vegan ist hier einfach möglich: Statt Obers nimmt man Alternativen z.B. aus Soja oder Kokos (wobei ersteres im Sinne der Nachhaltigkeit i.d.R. besser abschneidet).

Doch lieber Frozen-Joghurt?

Wer gerne „Frozen-Joghurt“ hat, kann entweder statt Obers Joghurt hinzufügen oder Eiswürfel aus Joghurt statt gefrorenen Früchten als Basis verwenden.Wie man sieht kann man sich hier wunderbar kreativ austoben. Es macht Spaß, ist einfach und schnell.

Großer Vorteil hier: Man kann steuern wie viel Zucker tatsächlich verwendet wird.

Kleiner Nachteil: Auf Vorrat kann man es eher nicht produzieren, da es im Tiefkühler zu einem festen Block gefriert, den man dann kaum mehr portionieren oder löffeln kann. Daher am besten gleich verzehren.


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EIN ARTIKEL VON
  • Maria Theresia Schoenfeldt

    Ich bin Ernährungswissenschafterin, berufstätig und Mutter von 2 kleinen Kindern. Zeit mit der Familie, Job, Haushalt und die vielen kleinen Aufgaben, die so zwischendurch über einen hereinbrechen, sind oft sehr schwer zu bewältigen.
    Gesunde Ernährung ist mir wichtig, aber dies soll eben auch im Alltag umsetzbar sein. Mein Mann und meine Kinder sind mir hier eine ständige Inspiration und meine größten Kritiker.


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