5. Februar 2020

Nette Überraschungen zum Valentinstag

nette Überraschungen zum valentinstag

Der Valentinstag hat schon eine lange Tradition als der Tag der Liebenden. Der Hl. Valentin gilt ja als der Patron der Verliebten. Die Werbung heute geht auch ganz in diese Richtung und fordert uns mit bunten Bildern dazu auf, dem Menschen etwas Besonderes zu schenken, den man liebt.

Nicht nur Blumen werden gern als Botschafter der Liebe überreicht, sondern auch andere Dinge, Süßigkeiten, Gutscheine etc. Jedes Jahr gibt es neue Ideen, wie man seinem Lieblingsmenschen eine Freude bereiten könnte.

Nette Aufmerksamkeiten nicht nur für Verliebte

In meiner Herkunftsfamilie war es nicht nur üblich, dass meine Mutter von meinem Vater Blumen bekam, sondern auch meine Oma. Diese wiederum beschenkten auch uns Kinder mit kleinen Aufmerksamkeiten. Ich bekam meist ein kleines Primelstöckchen, das ich dann im Garten auspflanzte. Ich fand das damals sehr nett, denn ich bekam ja normalerweise keine Blumen.

Mit meinen vier Kindern setze ich nun diese Familientradition fort, einander an diesem besonderen Tag durch ein kleines Geschenk unsere Liebe auszudrücken. Das ist natürlich freiwillig für alle, aber sie machen gerne mit. Von den jüngeren Kindern (8 und 10) bekomme ich meist eine schöne Zeichnung oder eine kleine Bastelei, über die ich mich sehr freue.

Ich überlege mir bereits einige Wochen vor dem 14. Februar eine nette Kleinigkeit für jedes meiner vier Kinder, um ihm eine Freude zu bereiten. Dazu ist mir neulich eine besondere Idee gekommen.

Merci Schokolade als Botschafter der Liebe

Ich hab eine Packung „Merci“ Schokolade gekauft mit vier verschiedenen Geschmackssorten, den Lieblingssorten meiner Kinder. Diese Süßigkeit wird nun mit einer persönlichen Botschaft versehen.

Jeweils fünf Stück Schokolade präpariere ich für jedes Kind. Ich nehme dazu bunte Post-it-Zettel, zerschneide sie in Streifen, sodass an einem Ende ein Stück Klebestreifen bleibt. Auf jeden dieser schmalen Streifen schreibe ich dann persönliche Botschaften wie: „Schön, dass es dich gibt“, „Danke, dass wir so viel gemeinsam lachen“ oder: „Ich hab dich gern, so wie du bist!“

Für meinen Jüngsten, der noch nicht so gut lesen kann, schreibe ich die Worte extra deutlich und halte die Botschaften eher kurz. Diese kleine Überraschung eignet sich also für Kinder, die schon lesen können, aber natürlich auch für Erwachsene.

Kreative Verpackung macht’s noch spannender

Die Schokolade mit Botschaft kann man dann phantasievoll verpacken, sodass nicht gleich offensichtlich ist, was sich in dem Geschenk befindet.

Ich liebe es, bunte Mogelverpackungen zu gestalten, die den Beschenkten auf eine falsche Fährte bringen und die Überraschung noch größer machen. Für diesen Zweck hebe ich alle möglichen Verpackungsmaterialien auf, leere Dosen, Schachteln, Bastelmaterial,… Zuerst stecke ich die Schokolade z.B. in ein Säckchen, wickle es in eine Lage Papier, gebe es in eine leere Pringles-Dose, die mit Holzwolle ausgestopft ist, wickle diese dann nochmal in buntes Papier, dann in Zeitungspapier, dann nochmal in Geschenkspapier. Sinn der Sache ist, dass es etwas dauert, bis alle Schichten ausgepackt sind und die Sache dadurch spannender wird.

Wenn man es besonders lustig gestalten möchte, kann man auf die einzelnen Schichten noch kurze Botschaften oder Smileys kleben. Nach der 2. Schicht kann man z.B. schreiben: „Weiter so!“, auf die 3. „Noch etwas Geduld…“, auf der 4. „Nicht aufgeben!“ etc. Ganz kreative Köpfe können auch kleine Rätsel einbauen. Ich hab z.B. mal eine Schicht Zeitungspapier verwendet und aus dem Zeitungsartikel ein kleines Ratespiel gemacht, das man lösen musste, bevor man weiter auspacken durfte… 😉 Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt…

Meine Kinder mögen diese Art von Scherzen. Es ist immer ein Spaß, wenn alle beim Auspacken zusehen. Sie meinten mal, meine Geschenke seien so ähnlich wie die russischen Babushkas, diese Holzpuppen, wo mehrere ineinanderstecken. Nur noch ein bisschen spannender. Das find ich nett. So wird das gegenseitige Schenken auch gleich noch ein Anlass, um gemeinsam herzlich zu lachen.



EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Niederösterreich im Erlauftal. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nach fünf Jahren Homeschooling sind nun alle vier Kinder in öffentlichen Schulen und ich bin Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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