3. Juli 2020

Mein Baby ist unterwegs: Tipps für die Erstausstattung

Mein Baby ist unterwegs Tipps für die Erstausstattung

Es gibt nichts Schöneres, als wenn man mit seinem Bäuchlein die ersten Vorbereitungen für das Baby macht. Natürlich ist es auch ein tolles Gefühl, wenn jemand im Freundeskreis demnächst ein Baby bekommt.

Diese Tipps sollen helfen, das Richtige und Sinnvolle für mich bzw. für die Freundin zu besorgen. Vieles wird in den Medien beworben, doch ist wirklich absolut nicht notwendig.

Hier meine absoluten Must-Have’s:

  • Kinderwagen-Set: bestehend aus Babyschale für das Auto, Babywanne und den Sportsitz. Natürlich kann man den Kinderwagen auch einzeln kaufen, allerdings ist es bei uns eine Kosten-Nutzen-Frage gewesen. Im Set war es doch ein wenig günstiger. Ich habe mich persönlich bei meinen Zwergen für einen „Peg-Perego Book Plus“ entschieden. Geliebäugelt habe ich jedoch auch mit den Kinderwägen von „Bugaboo“, habe mich letztendlich doch aufgrund der Handhabung für „Peg Perego“ entschieden.
  • Tragetuch: Auch wenn ich im Besitz eines Kinderwagens war, habe ich mein Baby oft getragen. Es erleichtert den Alltag enorm. Sei es beim Putzen, Einkaufen oder einfach in dem öffentlichen Verkehrsmittel. Man hat immer zusätzlich eine Hand frei. Außerdem ist das genau für das Neugeborene sehr empfehlenswert, die Wärme und den Herzschlag der Mama zu spüren.
  • Windeleimer: Ich habe meinen „Tommee Tippee“ Windeleimer nun seit über 4 Jahren und ich muss sagen, ich bin schwer begeistert. Man hat die Windeln (außer man verwendet natürlich Stoffwindeln) sowieso zuhause. Aber mit dem Windeleimer stinkt es dafür wenigstens nicht. Der einzige Nachteil, man muss die Kassetten immer extra zukaufen, die auf Dauer nicht wirklich günstig sind.
  • Mullwindeln: Davon kann man genau in den ersten Monaten echt nicht genug haben. Das Kind wird spucken, sich anpatzen, speicheln, … genau dann ist man dankbar wenn man genug Mullwindeln parat hat!
  • Outfits: Ich gestehe, beim ersten Kind hatte ich viel zu viel. In Wahrheit braucht man für eine Woche ca. 7 Bodies, 2-3 Strampler, 1 Hut/Haube, 1-2 Westchen und ein paar Söckchen. Viel mehr braucht man nicht. Man ist eigentlich während dem Wochenbett viel zuhause, das Kind schläft viel und man hat einfach schlichtweg keinen Grund mehr zu benötigen. Eventuell je nach Jahreszeit, braucht man vielleicht einen Schlafsack noch dazu, und eine Wanneneinlage für den Kinderwagen.
  • Windeln & Feuchttücher: Ich habe mich für Einwegwindeln entschieden statt für Stoffwindeln. Dies obliegt natürlich der freien Entscheidung jeder Mutter. Wir lieben die hautfreundlichen und nachhaltigen Windeln von „Lillydoo“. Und ja, man braucht wirklich viele!
  • Windeltasche: Man kann es gar nicht glauben, an wie viel man denken muss, sobald man mit einem Baby die Haustüre verlässt. Ersatzkleidung, Windeln, Snacks, etc. eine Tasche mit genügend Platz ist da wirklich goldwert. Seit der Geburt meiner zweiten Tochter (mittlerweile 1), war ich richtig froh, in eine größere Tasche investiert zu haben, die wirklich auch organisiert ist. Außerdem kann man die Tasche auch gut nach den Kindern weiterverwenden, da sie nicht als Windeltasche sofort erkennbar ist. Ich liebe meine „Josefina“ und würde sie mir immer wieder kaufen.

Mit der Zeit im Wochenbett, stellt sich dann natürlich die Frage was man noch alles benötigt. SchnullerFlascherlStillutensilienHochstühle uvm. Aber im Vorhinein würde ich sowas nicht besorgen. Viele Kinder, die gestillt werden, lehnen Flascherl und Schnuller ab – außerdem kann es auch zu Saugverwirrungen führen, womit diese Einkäufe dann ziemlich unnötig gewesen wären.

Sogar das Gitterbett war für mich eine Geldverschwendung. Da ich mein Baby gestillt habe, habe ich es richtig genossen, wenn das Kind bei mir im Bett geschlafen hat und ich einfach weiterschlafen konnte, während dem Stillen. Auch Jahre danach genoss ich das Familienbett. Natürlich ist dies auch eine individuelle, persönliche Entscheidung der Eltern, die sie selbst treffen müssen. Meine Tochter (4) schläft erst seit diesem Jahr in ihrem eigenen Bettchen und Zimmer.

Ein tolles Geschenk und auch eine Herzempfehlung für die werdende Mama, ist eine Stillberatung und vielleicht ein Rückbildungskurs für nach der Geburt. Da gibt es zahlreiche Anbieter und Dienstleister. Gute Stillberaterinnen sind auch oft im Krankenhaus bereits buchbar, oder sogar kostenfrei zu besuchen.

TIPP!

Für die Wiener und Wienerinnen unter uns: ab dem Moment, wo man einen Mutter-Kind-Pass erhalten hat, kann man beim Eltern-Kind-Zentrum des jeweiligen zuständigen Bezirkes einen Windelrucksack gratis abholen. In dem Rucksack befindet sich eine Decke, ein Kuscheltier, allen notwendigen Dokumente für die Anmeldung des Babys und ein prall gefülltes Gutscheinheft, mit vielen vielen Vergünstigungen.

 



EIN ARTIKEL VON
  • Katharina Zauner

    Ich bin zweifache Mädchen-Mama, seit 2015 glücklich verheiratet und lebe seit meiner Geburt in Wien. Meine Wurzeln sind aus der wunderschönen Insel Taiwan in Südostasien, wodurch auch meine Kinder trilingual erzogen werden. Als diplomierte Touristikkauffrau und selbstständige Pädagogin bin ich überzeugt von alternativ-pädagogischen Ansätzen.


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