27. November 2014

Tipps zur Kindergarten-Eingewöhnung


Die ersten Tage im Kindergarten sind für ein Kind der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Damit der Start bestmöglich gelingt und sich dein Kind rasch in der neuen Umgebung wohlfühlt, haben wir von der St. Nikolausstiftung ein paar Tipps & Grundlagen zum Eingewöhnen in die neue Umgebung zusammengestellt.

Eine neue Umgebung, der Kontakt zu vielen, oftmals „fremden“ Kindern – mit den ersten Tagen im Kindergarten starten viele Entwicklungsschritte für dein Kind. Diesen Übergang gilt es möglichst behutsam und einfühlsam für das Kind zu gestalten, die Unterstützung der Eltern ist dabei ein sehr wichtiger und wesentlicher Baustein.

Gut Ding braucht Weile

Jedes Kind reagiert unterschiedlich auf ungewohnte Situationen. Stell dich auf darauf ein, dass die Kindergarten-Eingewöhnung etwa ein Monat dauern kann. In dieser Phase sind klare Vereinbarungen und Verlässlichkeit zwischen Pädagogen, Eltern und Kind hilfreich. Die Anwesenheit der Eltern im Kindergarten und Gespräche mit Pädagogen sind besonders wichtig. Sie vermitteln und signalisieren dem Kind Sicherheit und nur so kann das Kind Vertrauen zu den Pädagogen aufbauen.

Vor der Kindergarten-Eingewöhnung an Trennungen gewöhnen

Natürlich schmerzt die Trennung von der geliebten Mama, vom geliebten Papa – und auch Mama und Papa selbst wird es nicht leicht fallen. Das ist völlig normal. Eine Trennung bedeutet für ein junges Kind, verlassen zu werden. Kleinkinder haben keinen Zeitbegriff und können Sätze wie „Ich komme gleich wieder“ oder „Ich bin in 5 Minuten wieder da“ nicht einordnen. Kinder müssen solche Situationen erleben, indem die Bezugsperson geht und wieder kommt, um mit dem Kind nach Hause zu gehen. Zu Beginn gehen Eltern für 5 Minuten weg, dann für 30 Minuten – nach etwa zwei Wochen Eingewöhnungszeit kann es schon ein Vormittag sein.

Tipp: Trennungsversuche können in gewisser Weise bereits im Vorfeld „geübt“ werden. Ein Nachmittag bei der Oma, ein paar Stunden beim Babysitter – diese erfolgreichen vorübergehenden Trennungen sind wertvolle Erfahrungen für das Kind und  helfen bei der Kindergarten-Eingewöhnung.

Wie kann Vertrauen entstehen?

Wenn die Trennung das Kind vorübergehend schmerzt, ist es besonders wichtig, dass das Kind Vertrauen in die Pädagogen hat und sich in kürzester Zeit von den Pädagogen trösten lässt. Damit auch die Pädagogen die individuellen Bedürfnisse des Kindes besser kennenlernen, ist das Elternerstgespräch besonders wichtig. Mit dem für das Kind zuständigen Pädagogen hast du zudem die Möglichkeit, offene Fragen zu klären. Nütze auch den Informationsabend und vereinbare auf jeden Fall einen Schnuppertag: Gemeinsam mit deinem Kind lernst du an einem Nachmittag in den Sommermonaten den Kindergarten kennen und hast die Gelegenheit, dich mit anderen Eltern auszutauschen.

Gestaffelte Kindergarten-Eingewöhnung

Das Wohlfühlen des Kindes ist den Pädagogen ein besonderes Anliegen. Um für jedes neu beginnende Kind individuell Zeit zu haben, finden in der St. Nikolausstiftung gestaffelte Eingewöhnungszeiten statt – dabei wird Rücksicht auf die Arbeitszeiten der Eltern genommen. Für die Kindergarten-Eingewöhnung ist ein kontinuierlicher Besuch im Kindergarten wichtig.

Mehr zum Thema: Die erste Eingewöhnungsphase im Kindergarten – wie geht’s praktisch?

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