3. Mai 2016

Frage der Woche: „Wie habt ihr den Schnuller abgewöhnt?“

Schnuller abgewöhnt - meinefamilie.at

Erfahrungen und Tipps sind gefragt, wie dem Kind der Schnuller abgewöhnt werden kann.

Ich habe eine 2 Jahre und 4 Monate junge Tochter und ich möchte euch fragen, wie ihr das so angestellt habt, als ihr den Schnuller abgewöhnen wolltet. Mir hat der Kinderarzt gesagt, dass ihre Zähne weit nach vorne stehen und ich den Schnuller weglassen muss. Ich tue mir echt schwer, weil sie wirklich nur danach fragt und nicht aufhört zu weinen, bis ich ihn ihr gebe. Was habt ihr denn für Erfahrungen gemacht? Ich würde mich echt über ein paar Tipps freuen.

Ivana Anabella

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6 Kommentare
  • Andrea, 3. Mai 2016, 13:11 Antworten

    Oje, ich erinnere mich mit Bauchgrummeln an die Zeit des Schnuller-Abgewöhnens. Mein Sohn fühlte sich seinem Schnuller wirklich innig verbunden und wollte es einfach nicht einsehen, dass es Zeit wäre, sich von ihm zu trennen. Ihm - und damit auch uns - hat der Trick mit der Schnullerfee geholfen: Das Kind schenkt alle seine Schnuller der Schnullerfee (wir haben sie einfach ins Fenster gelegt) und bekommt, sozusagen im Austausch dafür, ein Spielzeug von ihr geschenkt - im Idealfall eines, das es sich schon lange und sehnlichst wünscht. Ich schreibe jetzt hier, dass uns der Trick mit der Schnullerfee geholfen hat und das stimmt auch - mein Sohn hat nach diesem "Austausch" nicht wieder nach einem Schnuller verlangt. Allerdings muss ich zugeben, dass es eine lange Zeit lang gedauert hat, bis er soweit war, diesen Austausch überhaupt in Erwägung zu ziehen. ;-) Eine lange Zeit, in der wir Eltern ihm den Schnuller nicht gegeben haben, obwohl er nach ihm verlangt hat und damit auch eine lange Zeit, in der er „schnullertechnisch“ sehr unglücklich war und geweint hat. Ich hatte damals richtig den Eindruck, dass er um seinen Schnuller trauert, dass er richtiggehend Abschied nimmt. Und das war natürlich schlimm für ihn! …aber auch für uns Eltern...wer sieht sein Kind schon gerne unglücklich und wer trocknet schon gerne Tränen? Ich kann mich auf alle Fälle an viele Momente erinnern, in denen ich den Schnuller lieber hergegeben, als vorenthalten hätte. ;-) Aber keine Sorge! …ihr schafft das bestimmt auch noch! Wenn nicht mit der Schnullerfee, dann bestimmt irgendwie anders.

    • big.loewenherz, 3. Mai 2016, 22:34 Antworten

      Schon als Kleinkind und dann wieder als Mutter war ich Schnuller-Fan der ersten Stunde. Aber es kommt für jeden der Tag des Abschieds und ich finde das Alter so um zwei herum sogar recht günstig dafür. Ich hab's dreimal gemacht, und es hat dreimal perfekt funktioniert, obwohl meine Kinder zugegebenermassen echte Scnuller-Junkies mit hinreissendem Lutschgebiss im Ansatz waren. Aber sie interessierten sich auch für Tiere. Und so habe ich nach der direktesten Verbindung zwischen unserer Wohnung und dem Meer gesucht. Denn im weiten Ozean wohnen die kleinen Fischbabies, die alle ohne Schnuller herum schwimmen müssen und schon ganz traurig sind, weil sie nur blubbern und mit den Flossen wackeln können. Aber wir, dazu auserkoren, sie aus ihrem Elend zu befreien, haben restlos alle Schnuller zusammengesucht, uns in feierlichem Missionsbewusstsein vor die Klomuschel gekniet und voller Heldenmut einen Schnuller nach dem anderen über diese effiziente Hochgeschwindigkeitsverbindung ins Meer geschickt. Beim ersten Mal der Unsicherheitsfaktor, ob sie untergehen oder auf noch einige große und kleine Geschäfte lang am Klowasser treiben, aber es funktionierte! Nach einem kurzen Tänzeln auf der schäumenden Wasseroberfläche konnten alle "Zuzis" (so heißen die bei uns) ihrer ewigen Bestimmung als Fischtrösterchen zugeführt werden. Meine schnullerlosen Helden waren jeweils wahnsinnig stolz auf ihre gute Tat - bis zum Anbruch des ersten Abends! Aber da blieb mir nun auch nichts mehr, als zu beteuern, dass die Schnuller wirklich alle, alle, alle (und man darf keinen einzigen aufheben und geheimversteckten, sonst wird kommt es spätestens zu diesem Zeitpunkt zum Rückfall) bei den Fischen angekommen sind! Zu diesem Zeitpunkt kam dann immer das Ersatzkuscheltier, das gekommen war, um von da an beim Einschlafen zu helfen, ins Spiel. Meistens hat dann schon das erste Einschlafen super geklappt, spätestens beim zweiten oder dritten Mal haben sie so getan, als ob sie ohne Schnuller groß geworden wären. Die Fähigkeit, ohne Schnuller zu schlafen, die steckt glaub ich in jedem ab zwei. Nur die Fischbabies, die sind da halt anders...

      • Sybille, 23. Mai 2016, 18:15 Antworten

        Das klingt echt süß mit den Fischbabies und wir haben unseren auch ins Meer geworfen. Aber nachher natürlich rausgeholt und im Müll entsorgt. Ich hoffe das hast du mit den Kloschnullern auch gemacht??

  • Vera, 3. Mai 2016, 22:01 Antworten

    Wir haben den Schnuller WIRKLICH bei der Oma vergessen. 3 hatte Tage und Nächte folgten, dann war das Thema vorbei. Eine Freundin hat von einer Psychologin den Tip bekommen, den Schnuller tagsüber mit der Schnullerkette an einen Gitterbettstab zu fixieren und nach außen hängen zu lassen. Immer, wenn das Kind nach dem Schnuller verlangte, war die Antwort: der is oben im deinem Zimmer am Bett. Dort kannst du an ihm nuckeln. Ich war wirklich dabei, als das passierte. Sie ging nach oben ( wir Mamas und mein Kleiner blieben im Wohnzimmer und spielten lautstark weiter). Es hat keine 5 Min gedauert, bis sie lieber wieder spielen kam.

  • Elisabeth, 3. Mai 2016, 22:13 Antworten

    Ich würde noch eine zweite Meinung beim Zahnarzt meines Vertrauens einholen. Beim Spielen und wenn es dem Kind gut geht sollte der Schnuller zum "Ausrasten" kommen, also weg. Beim Einschlafen oder zum Trösten kann man ihn schon noch geben. Das Kind muss sich erst daran gewöhnen, dass er nicht immer da ist.

  • Andreas K., 4. Mai 2016, 10:37 Antworten

    Wir waren in Italien im Urlaub - und in der Nacht hat die Möwen Mama den Schnuller für Ihr Baby vom Balkon mitgenommen. Die Möwen Mama hat aber ein Geschenk dagelassen - einen Roller! Die Freude war groß und der Schnuller nach 3 Tagen vergessen.

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