26. April 2016

Frage der Woche: “Wie geht das mit dem Schlafenlegen?”

Schlafenlegen - meinefamilie.at

Diskussion und Austausch über ein brisantes Familienthema: das Schlafengehen, Einschlafen, Weiterschlafen und Durchschlafen.

Wie geht das mit dem Schlafenlegen? Unsere Tochter (20 Monate) muss in den Schlaf getragen werden, sonst haben wir keine Chance. Jeden Abend mit dem Tragetuch herumrennen und ja leise sein, dass sie nicht wieder aufwacht, und wenn ich sie dann ins Bett lege, wacht sie erst wieder auf! Mein Mann regt sich immer auf, dass ich so ein Theater mache mit ihr, aber sie schläft sonst einfach nicht ein. Was soll ich machen? Gibt es ein Rezept fürs Schlafenlegen?

Babsi L.-H.

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10 Kommentare
  • Andrea, 27. April 2016, 9:50 Antworten

    Mein Sohn hat den Ergo Baby Carrier auch geliebt - und ich, nebenbei gesagt, auch - und er ist lange, lange Zeit am besten eingeschlafen, wenn ich ihn damit herumgetragen habe. Allerdings nur am Nachmittag. Am Abend habe ich das nie gemacht. Da haben wir schon recht früh "eingeführt" - ich denke so mit 6, 7 Monaten - dass wir uns mit ihm in sein Zimmer gesetzt haben, er noch ein "Gute-Nacht-Flaschi" bekommen hat und wir uns noch gemeinsam ein Buch "angeschaut" haben... das war anfangs wohl mehr ein Buch "abschlabbern" ;-) ... aber es wurde recht bald ein vorlesen daraus. Nach dem Flaschi und dem Buch haben wir dann das Licht abgedreht und einer von uns ist noch ein bisschen bei ihm geblieben und meistens erst gegangen, wenn er eingeschlafen war oder so gut wie. Das hat manchmal schon ein wenig gedauert und an manchen Tagen waren wir schneller eingeschlafen als er, aber das Ritual hat uns so gefallen und hat - in unseren Augen - auch gut funktioniert. Ohne Proteste nicht ins Bett zu wollen, ohne Tränen, ohne schlechte Stimmung. Im Laufe der Jahre haben wir das "bei ihm bleiben" natürlich immer mehr reduziert und er hat prima allein einschlafen gelernt. Bis heute geblieben ist uns das Vorlesen. :-)

    • Vanessa, 27. April 2016, 10:44 Antworten

      Haha, ich schlaf auch öfter ein, bevor meine Tochter einschläft :-).Schon passiert, dass sie aus dem Bett in die Küche gekrabbelt ist, statt zu schlafen. Zumindest war mein Mann irgendwo in der Nähe...

    • Babsi, 28. April 2016, 13:26 Antworten

      Hallo Andrea, danke für deinen Tipp mit dem Vorlesen. Scheint bei euch gut zu funktionieren. Ich überlege grad, ich glaube meine Eltern haben mir auch vorgelesen und ich hab es eigentlich gemocht. Ich lese ihr bisher nur tagsüber vor, hab immer gedacht, vor dem Einschlafen soll man eher was Ruhiges machen und auf jedes Buch kann man ja nicht gut schlafen. Ich probiers gleich heute aus. Liebe Grüße Babsi.

  • Halszka, 27. April 2016, 14:11 Antworten

    Das Problem hab ich mit meiner kleinen Maus auch (13 monate). Wenn sie nicht bei mir bzw auf mir einschlafen kann , schläft sie nicht. Ich weiss nicht ihr Bettchen mag sie zwar schon aber einschlafen geht nicht, davor hat sie Angst. Da kann sie noch so müde sein , wenn sie in ihrem Bett ist wird nicht geschlafen. Erst wenn sie auf mir/ bei mir ist. Danach kann ich rüber legen. Trotzdem muss ich kurz bei ihr stehen, sonst ists munter. Und seit neuesten wacht sie fast jede std auf. Bin auch ratlos was das betrifft, hoffe das pendelt sich bald ein. Bei meinem Sohn damals hatte ich die ganzen Strapazen was schlafen gehen betrifft nicht. Ich wünsche dir viel Glück. Solltest du eine Lösung finden würde ich mich über ein Feedback freuen. Liebe grüße

    • Babsi, 28. April 2016, 13:27 Antworten

      Schön zu hören, dass ich nicht die einzige bin... Danke Halszka. Ich sag dir Bescheid, wenn ich eine Lösung gefunden habe. Grüße Babsi.

  • Susanne, 27. April 2016, 15:27 Antworten

    Hallo. Ich glaube, das Thema Schlafengehen ist so ziemlich das brisanteste, das es gibt. Aus meiner nun schon dreijährigen Muttererfahrung darf und möchte ich gerne verkünden: Es ist total in Ordnung, dass Deine Kleine am liebsten und besten tragend bzw. an Dir einschläft, schläft und weiterschläft. Mein Sohn hat untertags ganz lange Zeit nur im Tragetuch geschlafen. Oder stillend im Bett. Und wenn er wach wurde, und das war sehr oft der fall, dann hat er stillend weitergeschlafen. Er schläft nach wie vor noch mit der Brust ein. Aber es gibt auch Zeiten, in denen er selbstbewusst sagt: "Mama, Du kannst die Busis einpacken, die brauch ich heut nicht!" Und das ist dann auch so. Also: Die Kinder lernen das Einschlafen und das Weiterschlafen. Und zwar alle! Das ist tatsächlich so. Die einen brauchen länger dafür als die anderen, die einen brauchen eine andere Begleitung als die anderen. Kinder sind so verschieden, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Es gibt keine Rezepte. Und meine Erfahrung: KeinTipp eines anderen wird für Dich und Dein Kind passen. Weil ihr ihr seid. Mich haben Tipps eigentlich nur immer verwirrt oder verunsichert. Aber ich kann Dich gut verstehen, dass Dich Zweifel überkommen, und dann ist es natürlich schön, wenn man sich an jemandem anlehnen kann. Also: Hol Dir Rat, wenn er Dir guttut, lass ihn sausen, wenn er Dich stresst. Denn eins ist klar: Auch Dein Töchterlein wird - und selbst wenn Du es aus jetztiger Sicht in Deinen kühnsten Träumen nicht zu denken wagstt - irgendwann allein einschlafen und durchschlafen. Das ist wie das Amen im Gebet! :-) Das einzige, was mir letztendlich bei Zweifeln immer geholfen hat: Vertrauen! Vertrauen, dass mein Sohn alles äußert, was er braucht. Und dass sich Bedürfnisse, wenn sie denn gestillt sind (und wie lang das dauert, weiß eben niemand), verschwinden. Wie gesagt: Einschlafen kann mein Sohn nun auch schon allein (wobei mein Mann und ich immer dabei sind und vorher viel albern, singen und lesen). Von Durchschlafen kann keine Rede sein. Wie sollte mein Sohn auch: Wenn er nicht grad Bauchweh, Zahnweh, Wachstumsschmerzen, ne schmerzende Beule etc. hat, dann reißen ihnr Träume à la "Mama, kannst Du bitte die Weberknechte ausm Bett raus?" aus dem Schlaf. ;-) Ja, er braucht mich noch sehr stark. Und jedes Mal, wenn ich erschöpft bin, denke ich mir, dass ich mich bewusst entschieden habe, ihm genau in solch "schwierigen" Situationen unterstützend beizustehen. Deine Kleine macht das schon!!! Alles Liebe

    • Sybille, 27. April 2016, 19:30 Antworten

      Äh, er ist drei, du stillst ihn noch und ER entscheidet über deine Brüste?? Ich glaube, das ist die nächste Frage der Woche...

      • Vera, 1. Mai 2016, 14:25 Antworten

        Äh, und du hast ein Problem damit das jemand ein dreijähriges noch stillt? Aber Wetten ein dreijähriges Kind dass noch ne Flasche braucht ist ganz normal, oder wie!?

        • Sybille, 23. Mai 2016, 18:10 Antworten

          Sei nicht gleich so aggressiv...?! Ich denke Muttermilch ist das beste, keine Frage, aber ein dreijähriges Kind isst ja schon völlig normal, läuft herum, redet, geht in den Kindergarten. In dem Alter noch zu stillen finde ich seltsam, ja! Wie soll sich das Kind körperlich und emotional von der Mama lösen, wenn es wie ein Bany an der Brust nuckelt?

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