18. November 2019

6 Tipps, die das Mama-Leben erleichtern

6 Tipps, die das Mama-Leben erleichtern

Als zweifache Mutter von zwei Töchtern (10 Monate und 3 Jahre) kann ich von unorganisierten oder stressvollen Tagen des Öfteren ein Lied singen. Doch nach etwas Eingewöhnungszeit, lernt man auch hier einen gewissen Rhythmus sich anzueignen und sich kleine Hilfsmittel zuzulegen.

Tipp #1

Lege deine Termine im Vorhinein realistisch fest, sodass du dir deine Zeit rechtzeitig einteilen kannst.

Oft ist es auch im Alltag schwierig sich mit einem Partner zusammen zu reden, und sich die Betreuung zu teilen bzw. zu erleichtern. Ich greife hier gerne zu Familienkalendern wie TimeTree zum Beispiel. Auch ein einfach konfigurierter Google Kalender ermöglicht die Einsicht von gemeinsamen Terminen. Mit verschiedenen Labels kann man die Termine zuordnen und schafft sich so gemeinsam leichter einen Überblick über anfallende Geschehnisse.

Tipp #2

Such dir die richtigen Ratgeber bzw. informiere dich bei Experten bezüglich Kinderfragen.

Oft sind andere Mütter oder Großeltern nicht der richtige Ansprechpartner, da sich Ansichten und Einstellungen schlichtweg unterscheiden. In allererster Linie ist der Kinderarzt meist eine gute Anlaufstelle, oder ein kompetentes Beratungszentrum. Jeder Wiener Gemeindebezirk bietet zum Beispiel Beratungen in einem Familienzentrum kostenfrei an. Sonst sollte man bei Internetrecherchen mehr zu Expertenwissen tendieren als zu Foren.

Tipp#3

Um den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, gibt es für Kinder in jeder Altersgruppe neben Spielplätze auch viele Möglichkeiten.

Vorab kann man sich in verschiedenen Veranstaltungskalendern schlau machen. Sehr gut, jedoch oft überlaufen, sind die Angebote von WienXtra. Weitere und ein umfangreiches Angebot erläutert die Bloggerin auf babymamas.at (Herzenstipp!) – hier findet man von Baby-Yoga, Spielgruppen, bis hin zu Freizeitpark-Empfehlungen wirklich alles!

Tipp #4

Um den Tag etwas ruhiger zu starten, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, alle Dinge bereits am Vorabend herzurichten.

Windeln, Feuchttücher, Mullwindeln und Ersatzkleidung in die Wickeltasche packen und die Kleidung für den Morgen herrichten. Wenn man das Kind dann auch etwas früher aufweckt, sodass es genug Zeit hat „seine Kuscheltiere“ aufzuwecken, dann kann man auch viel gelassener den Tag beginnen. Denn je mehr du dein Kind ankurbelst, desto lustiger findet das Kind es, Zeit zu vertrödeln. Oft hilft mir auch das spielerische „Wer ist schneller fertig?“. Doch das geht auch nur ab und zu, sonst wird es zu schnell langweilig.

Tipp #5

Wirf nicht zu viel Geld aus dem Fenster für unnötiges Zeug.

Hier geht es nicht nur im ersten Aspekt um die Nachhaltigkeit, was man sich wirklich zu Herzen nehmen sollte. Sondern es geht darum, wie schnell sich einfach Kinderkrempel häuft. Man bildet sich am Anfang ein, dass es alles braucht. Aber im Endeffekt ist Mamas Kochlöffel oder eine Fernbedienung viel interessanter als der teuer erkaufte Kaufmannsladen. Außerdem lernt ein Kind mit weniger auch leichter, Dinge tatsächlich wertzuschätzen. Kleidung reicht oft auch über Second-Hand, sei es im Netz oder im Geschäft.

Tipp #6

Bleib einfach cool!

Weniger ist mehr. Am Ende merkt sich das Kind nur die gemeinsame Zeit mit dir.



EIN ARTIKEL VON
  • Katharina Zauner

    Ich bin zweifache Mädchen-Mama, seit 2015 glücklich verheiratet und lebe seit meiner Geburt in Wien. Meine Wurzeln sind aus der wunderschönen Insel Taiwan in Südostasien, wodurch auch meine Kinder trilingual erzogen werden. Als diplomierte Touristikkauffrau und selbstständige Pädagogin bin ich überzeugt von alternativ-pädagogischen Ansätzen.


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