23. September 2015

Pfadfinderleiter


Welche Aufgaben haben Pfadfinderleiter? Welche Eigenschaften sollte man mitbringen und warum zahlt es sich aus, Leiter zu werden? Alle Infos im Überblick.

Was bedeutet es, Pfadfinderleiter zu sein?

Pfadfinderleiter und- leiterinnen sind üblicherweise Jugendliche und junge Erwachsene, die schon einige Zeit bei ihrer Gruppe sind (das ist aber keine Voraussetzung) und sich gerne noch mehr engagieren wollen. Sie sind ehrenamtlich in ihrer Freizeit aktiv und verbringen mit den Kindern und Jugendlichen Heimstunden und Lager, die sie in Teams planen und vorbereiten.

Welche Aufgaben man noch als Leiter hat und warum es sich auszahlt, Leiter zu sein.

Verantwortung übernehmen

Als Pfadfinderleiter muss man in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen und sich immer bewusst sein, dass sich viele Menschen auf einen verlassen. Anfangs kann das ein bisschen einschüchtern, aber meist gewöhnt man sich bald daran und ist letztendlich stolz, wichtige Aufgaben zu übernehmen und zu einem pflichtbewussten Menschen zu werden.

Einsatz und Zeit investieren

Pfadfinderleiter zu sein nimmt relativ viel Zeit in Anspruch, da ständig etwas geplant oder vorbereitet wird und regelmäßig Heimstunden und Lager stattfinden. Das sollte man auf jeden Fall beachten, wenn man darüber nachdenkt, als Leiter anzufangen. Allerdings ist die Zeit auf keinen Fall eine verlorene, da alles, sogar das Planen, immer viel Spaß macht und sich letztendlich auszahlt, wenn einem Kinder begeistert erzählen, wie lustig sie das Lager wieder fanden.

Ein Vorbild sein

Als Pfadfinderleiter hat man eine Vorbildfunktion, da man viel Zeit mit Kindern verbringt, Verschiedenes mit ihnen unternimmt und ihnen Dinge beibringt. Daher ist es wichtig, sich auch dementsprechend zu verhalten und nicht zu vergessen, dass man durch sein Verhalten die Kinder stark beeinflusst. Natürlich sollte einem als Leiter die Arbeit mit Kindern auch grundsätzlich Spaß machen.

Kreativität mitbringen

Kreativität ist sehr wichtig, da man immer versucht, ein möglichst lustiges und abwechslungsreiches Programm für die Kinder und Jugendlichen zusammenzustellen und die Schwerpunkte und Leitbilder der Pfadfinder spielerisch und auf kreative Weise zu vermitteln. Daher wäre es von Vorteil, wenn es einem Spaß bereitet, sich originelle Programme zu überlegen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Oft ist es auch notwendig, spontan zu handeln, wenn zum Beispiel einmal ein Programm nicht wie geplant ausgeführt werden kann. Daher sind auch in diesem Zusammenhang Kreativität und Flexibilität essentiell.

Kommunikativ sein

Beim Pfadfinderleiten hat man sehr viel Kontakt mit anderen – einerseits mit den Kindern und Jugendlichen, die man betreut, andererseits natürlich auch mit den anderen Leitern und Gruppenmitgliedern. Auch die Kommunikation mit Eltern spielt eine wichtige Rolle.

Das Wichtigste: Spaß haben

Am allerwichtigsten ist es, dass man mit Herz dabei ist und Spaß hat. Dann nimmt man mögliche Anstrengungen oder Probleme auch gerne einmal in Kauf. Gute Laune und Freude an der Sache übertragen sich schließlich auch auf die Kinder und machen Heimabende und Lager für alle Beteiligten umso schöner.

Passend dazu: Was erwartet dich beim Pfadfinderlager?

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EIN ARTIKEL VON
  • Luise Mbaduko

    Ich bin Wienerin und studiere Journalismus an der FH. In meiner Freizeit bin ich Pfadfinderleiterin von 7-10-jährigen Mädchen. Gemeinsam verbringen wir lustige Heimstunden und Lager, bei denen viel gespielt, gebastelt und gesungen wird. Leiterin sein bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, aber auch immer sehr viel Spaß!


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