8. September 2015

Pfadfinderlager: Was dich erwartet


Das Pfadfinderlager: für die Pfadfinder ein unvergessliches Erlebnis voll mit spannenden Spielgeschichten, viel Zeit in der Natur und einigen Überwindungen.

Das Highlight im Pfadi-Jahr: Pfadfinderlager

Für die meisten Pfadfinderinnen und Pfadfinder stellt das alljährliche Sommerlager das Highlight im Pfadi-Jahr dar. Sommerlager – das bedeutet wochenlangen Spaß mit Gleichaltrigen in der Natur, abseits des Alltags. Noch nach Jahren schwelgen wir Pfadis in Erinnerungen und tauschen Anekdoten über die unzähligen Erlebnisse aus. Doch was macht diese Lager so besonders und unvergesslich?

Gemütliche Abende am Lagerfeuer

Lagerfeuer gehören bei den Pfadfindern einfach dazu. Gemeinsam sitzt man abends in der Runde beisammen, wärmt sich am knisternden Feuer und singt zu Gitarrenklängen „Country Roads“, „Über den Wolken“ und viele andere Lagerfeuer-Klassiker. Bei dieser besonderen Stimmung werden üblicherweise auch Halstücher (wenn man vollwertiges Mitglied der Gruppe wird) oder Abzeichen verliehen. Es kann aber auch vorkommen, dass auf einmal seltsame Gestalten in die Runde treten und der gemütliche Lagerfeuer-Abend auf einmal zu einer gruseligen Geisternacht wird…

Neue Freunde

Auf Sommerlagern verbringen Kinder gleichen Alters Zeit miteinander und erleben zusammen viele spannende Dinge – gemeinsam wird gewandert, zum ersten Mal ein Zelt aufgestellt, gekocht, gesungen und gespielt. Dadurch lernen die Kinder und Jugendlichen miteinander auszukommen und im Team zu arbeiten. Natürlich entstehen dabei oft neue Freundschaften, die meist noch lange halten.

Überwindung gehört zum Pfadfinderlager dazu

Pfadfinderlager bieten eine gute Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Immer wieder begegnet man Situationen, die neu, ungewohnt und manchmal auch ein bisschen einschüchternd sind. Sei es das Besteigen eines Berges, das Aufführen eines Sketches beim bunten Abend oder einfach die Tatsache, dass man eine Zeit lang weg von zuhause und der Familie ist. All diese Situationen muss man aber nicht alleine meistern – die anderen Kinder und Leiter unterstützen und spenden Mut, sodass letztendlich alle stolz zurück nachhause kehren.

Die Natur

Vor allem für Kinder, die in der Stadt aufwachsen, bietet ein Pfadfinderlager eine willkommene Abwechslung und die Möglichkeit, die Natur zu entdecken. Die meiste Zeit wird schließlich draußen verbracht, beim Hüttenbauen im Wald, beim Toben auf der Wiese oder beim Plantschen im Bach – alles fernab von Smartphone, Laptop und Co.

Spaß und Action

Letztendlich erinnert man sich so gerne an Pfadfinderlager, weil man vermutlich unfassbar viel Spaß hatte und so viele komische, lustige und verrückte Dinge erlebt hat, dass man sie immer wieder erzählen will: Verrückte Spielgeschichten, bei denen die Kinder beispielsweise mit einem irren Wissenschaftler durch die Zeit reisen müssen, um ihm zu helfen; witzige Abendprogramme wie eine Talentshow oder ein Casinoabend oder auch sportliche Wettkämpfe, bei denen der Teamgeist geschult wird, prägen die Pfadfinderlager und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Passend dazu: Was machen Pfadfinder eigentlich?

  • War dieser Artikel für dich hilfreich/interessant?
  • Ja   Nein


EIN ARTIKEL VON
  • Luise Mbaduko

    Ich bin Wienerin und studiere Journalismus an der FH. In meiner Freizeit bin ich Pfadfinderleiterin von 7-10-jährigen Mädchen. Gemeinsam verbringen wir lustige Heimstunden und Lager, bei denen viel gespielt, gebastelt und gesungen wird. Leiterin sein bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, aber auch immer sehr viel Spaß!


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at