21. April 2019

Was bedeuten diese Ostersymbole?

Was bedeuten diese Ostersymbole? - meinefamilie.at

Eier, Hasen, Lämmer und Kerzen – das sind die bekanntesten Symbole zur Osterzeit. Was aber bedeuten diese Zeichen und wo haben sie ihren Ursprung?

Ein gefärbtes Ei – das wohl bekannteste Symbol für Ostern

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In einem Ei kann ein Küken wachsen – obwohl es von außen ausschaut wie ein Stein, ist innen drin neues Leben. Es wird wohl immer für uns Menschen ein Wunder sein, dass sich darin ein Tier entwickelt. Deshalb sind Eier ein passendes Zeichen für die Auferstehung, die wir zu Ostern feiern. Was tot scheint, birgt innen drin neues Leben. Zu Ostern spüren wir die Kraft des Frühlings, Wachstum und Fruchtbarkeit sind nicht mehr aufzuhalten.
„Die Hasen haben die Eier versteckt“ … als erste Tiere sieht man nach dem Winter wieder viele Feldhasen hoppeln – also war’s wohl der Hase, der die Eier versteckte …
ROT = Farbe des Blutes, der Königswürde und des Sieges
Die strengen Fastenvorschriften untersagten den Verzehr von Eiern, aber weil die Hennen trotzdem legten, wurde ihr Alter farblich gekennzeichnet. Die braune (Walnussschale, Tee, Zwiebel), rote (rote Rüben), violett-blaue (Malventee), grüne (Spinat, Petersilie) und gelbe (Kamillentee, Ringelblume, Kümmel) Farbe wurde erreicht, indem das Ei über Nacht in den Pflanzensud gelegt wurde.

Warum ist der Hase ein Zeichen für Ostern?


Beim Schlafen schließen Hasen ihre Augen nicht mit Augenlidern. In früheren Zeiten sagten die Leute: „Ein Hase schläft nicht“ – so wurde der Hase ein Zeichen für die Auferstehung, weil auch Jesus nicht endgültig im Tod entschlafen ist.
Schon bei den ersten Christen galt der Hase (Schneehase) als Zeichen der Verwandlung (Fellwechsel im Frühling).
Die Hasen sind die ersten Tiere, die im Frühling Junge kriegen – und noch dazu viele – dies ist ein Zeichen dafür, dass neues Leben beginnt – so wie zu Ostern bei Jesus.
So richtig durchgesetzt hat sich der „Osterhase“ mit Aufkommen der Postkarten und Süßwarenindustrie. Heute ist er der Osterliebling Nummer 1.

Warum backen wir zu Ostern Lämmer?


Jesus wird in der Bibel „Lamm Gottes“ genannt. So wie das gutmütige, geduldige Lamm Opfertier beim jüdischen Paschafest wurde, nahm Jesus widerstandslos seine Verurteilung und Kreuzigung auf sich.

Rezept für ein Lamm

Zutaten:

  • 2 nicht allzu große Eier
  • 4 Esslöffel Kristallzucker
  • 3 Esslöffel Öl
  • 5 Esslöffel Mehr (universal)
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • evtl. Zitronenaroma

Zubereitung:

Eiklar zu Schnee schlagen, den Kristallzucker einrühren, danach alle restlichen Zutaten untermengen und den Teig in die Form gießen. Leicht an die Form klopfen, um evtl. Hohlräume zu vermeiden.
Auf der untersten Schiene bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Die Osterkerze


Sie ist ein Zeichen für Christus, das Licht. Die Osterkerze ist zunächst das einzige Licht in der dunklen Kirche, bis nach und nach alle anderen Kerzen von ihrem Licht angezündet werden.
Auf der Osterkerze sind ein Kreuz, die Jahreszahl und der erste und letzte griechische Buchstabe Alpha und Omega zu sehen. Sie bedeuten „Christus gestern und heute, Anfang und Ende“. Manchmal sind auch fünf Kugeln auf der Kerze zu erkennen, sie sind aus Weihrauch und symbolisieren die Wundmale von Jesus. Die Osterkerze wird entzündet: am Osterfeuer, in jedem Gottesdienst zwischen Ostern und Pfingsten, bei Taufen und Begräbnissen.



EIN ARTIKEL VON
  • Anita Nussmüller

    Ich lebe in einer 4-Generationenfamilie - ideal für meine Arbeit als Referentin der Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie. Es ist nicht einfach, meine eigenen Familien-Menschen mit meiner Begeisterung anzustecken – deshalb lebe ich meine Werte vor, hinterfrage mich selbst und erkläre warum ich tue was ich tue.


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