18. März 2020

In Zeiten der Krise, ein Gefühl von Verbundenheit schaffen

ein gefühl von verbundenheit schaffen

In dem Wort Krise steckt in der ursprünglichen Bedeutung auch das Wort Chance. Diese Zeit könnte man also auch als eine Chance sehen, trotz sozialer Distanz, näher zusammen zu rücken, füreinander da zu sein und aufeinander Acht zu geben.

Und ja, es ist vieles abgesagt, … was aber nicht abgesagt ist, ist…

…Musik zu hören

…zu lesen

…gut für sich zu sorgen

…um Hilfe zu bitten

…einander anzurufen

…den Blick auf das Gute zu richten

dankbar zu sein

…zu hoffen

…füreinander zu beten

Lasst uns gemeinsam dankbar sein für die Dinge, die uns täglich geschenkt werden und lasst uns gemeinsam füreinander, für die Menschen die von Corona betroffen sind und für die Menschen die jetzt anderen dienen, beten.

Da aktuell alle Messen abgesagt wurden, gibt es jetzt die schöne Möglichkeit, Montag bis Samstag, immer um 8:00 Uhr morgens am Gottesdienst mit Kardinal Schönborn gemeinsam mit der Familie teilzunehmen.

Eine Kerze im Fenster als Zeichen von Verbundenheit

Zu Beginn der Messe des Kardinals wird immer eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass es sich um einen „Netzwerk-Gottesdienst“ handelt.

Unter diesem Stichwort bietet das Liturgiereferat der Erzdiözese Wien unter dem Motto „Wir feiern zu Hause Gottesdienst und knüpfen ein Netzwerk der Verbundenheit von Haus zu Haus“.

Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.


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