6. November 2019

Beikosteinführung leicht gemacht

Beikosteinführung leicht gemacht

Ab dem Moment, wenn Ihr Baby Interesse an Ihrem Teller zeigt, immer wieder zu Ihrem Essen greift und Dinge selbst zum Mund führt, bedeutet es, dass die Beikostreife erreicht ist.

Meistens befindet sich hier das Kind zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat. Leicht erkennt man die Beikostreife auch an dem Zungenstoßreflex – indem man beobachtet, ob die Zunge des Kindes den Löffel nicht mehr reflexartig aus dem Mund schiebt.

Zu viel Info ist auch nicht gut

Als N. (3J.) vor der Beikosteinführung stand, habe ich mein Bestes getan, um mich zu informieren. Dies macht die ganze Sache schon kompliziert, da überall andere Informationen stehen. Ich hielt mich an die Informationen vom Bundesministerium beziehungsweise an Ingeborg Hanreich. Sie ist Ernährungs- und Stillberatin IBCLC, hält Seminare und Vorträge, ist auch Gründungspräsident des „Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs“ und ist ebenso Vorstandsmitglied des „Informationskreises Kind und Ernährung“. Seit 2008 ist sie auch Lektorin an der Fachhochschule für Hebammen in Wien, Krems und Salzburg.

Die Beikostzeit

Beikostzuführung
(c)iStock

Frau Hanreich hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem das „Rezepte & Tipps für Babys Beikost“. Dieses Buch hat mich durch die gesamte Beikostzeit sehr hilfreich begleitet und geführt. In erster Linie geht sie auf die verschiedenen Zutaten ein und veranschaulicht den Kauf davon in einem übersichtlichen Saisonkalender, und spricht auch von der richtigen Lagerung, Hygienemaßnahmen und Zubereitung.

Das Goldstück in diesem Buch ist auf jeden Fall für mich der 12 Monate-Beikostplan gewesen, sodass ich nicht mal mehr überlegen musste, welchen Brei ich für mein Kind zubereiten soll.

Alle Rezepte sowie Familienrezepte findet man im hinteren Teil des Buches.

Selbstgemacht ist immer noch am besten

Mir war es besonders wichtig, den Großteil der Beikost selbst herzustellen. Natürlich haben wir jedoch für längere Ausflüge auch mal ein Gläschen gekauft, wenn es keine andere zu komplizierterer Lösung gab. Aber genau bei den Gläschen sollte man sehr auf die Inhaltsstoffe schauen, worauf Frau Hanreich in dem Buch auch sehr genau eingeht.

Für mich war das Buch wirklich eine große Hilfestellung und ein toller Leitfaden, welches ich somit sehr gerne an Eltern weiterempfehle.

 

 



EIN ARTIKEL VON
  • Katharina Zauner

    Ich bin zweifache Mädchen-Mama, seit 2015 glücklich verheiratet und lebe seit meiner Geburt in Wien. Meine Wurzeln sind aus der wunderschönen Insel Taiwan in Südostasien, wodurch auch meine Kinder trilingual erzogen werden. Als diplomierte Touristikkauffrau und selbstständige Pädagogin bin ich überzeugt von alternativ-pädagogischen Ansätzen.


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at