17. Februar 2015

Tipps gegen schlechte Laune


In den vergangenen Wochen habe ich versucht, der miesen Laune ein Schnippchen zu schlagen. Es gibt ja viele Dinge, die mir gut tun. Was liegt also näher, genau diese Dinge zu tun, um wieder neue Kraft zu tanken? Das kostet mich zwar auch Überwindung, der Aufwand lohnt sich aber!

Sieben Dinge, die meine Laune heben

Grau, grau, grau – der Blick aus dem Fenster bietet wenig Abwechslung. Die Wolken hängen tief, kein Sonnenstrahl in Sicht, kein Stück blauer Himmel zu sehen, alles ist einfach nur trist. Mir geht dieser Winter mittlerweile schon sehr auf die Nerven, und, was noch viel schlimmer ist, er drückt mir auf’s Gemüt. Ich merke, wie sehr sich mein Körper und meine Seele nach Licht und Wärme sehnen. Meine Stimmung ist leider sehr wetterabhängig, tristes Wetter bedeutet bei mir oft triste Stimmung.

In den vergangenen Wochen habe ich versucht, der miesen Laune ein Schnippchen zu schlagen. Es gibt ja viele Dinge, die mir gut tun. Was liegt also näher, genau diese Dinge zu tun, um wieder neue Kraft zu tanken? Das kostet mich zwar auch Überwindung, der Aufwand lohnt sich aber!

Hier also meine sieben Tipps gegen schlechte Laune:

Gutes Essen

Zu wenig oder schlechtes Essen machen mich schnell grantig. Umgekehrt geht’s mir gut, wenn ich mir etwas wirklich Gutes gönne. Eine reife Mango zum Beispiel, gute Schokolade, ein besonderes Abendessen. Da kann es schon mal sein, dass ich mit den Kindern am Nachmittag extra in den Supermarkt pilgere, um mich mit allerlei Köstlichkeiten einzudecken.

Freunde

Manche mögen nachmittägliche Kaffeeplauscherl von Müttern belächeln. Ich finde, dass diese Treffen mit anderen Eltern oder auch Freunden ohne Kinder echte Beziehungspflege sind, von der letztendlich die ganze Familie profitiert! Wir tauschen uns aus, unterstützen und trösten einander.

Rausgehen

Wenn draußen alles grau in grau ist, habe ich meistens keine große Lust, raus zu gehen. Aber ich weiß: Es tut mir gut – und natürlich auch den Kindern. Selbst bei schlechtem Wetter ist die Lichtausbeute draußen viel höher als in künstlich beleuchteten Räumen. Und mehr Licht bedeutet mehr Glückshormone.

Beten

Ein paar Minuten in Gottes Gegenwart bauen mich eigentlich immer auf. Ich lese in der Bibel und das Wort Gottes stärkt mich. Wenn ich mich mal nur sehr schwer konzentrieren kann, bete ich das Stundengebet, zum Beispiel zu Mittag die Sext. Da muss ich nicht groß nachdenken und habe trotzdem das Gefühl, dass ich neue Energie getankt habe.

Mit den Kindern etwas „Besonderes“ machen

Das Wichtigste bei der schlechten Laune einer Mutter ist, dass sie auf keinen Fall die Kinder anstecken darf. Das ist dann wirklich nicht lustig, wenn sich Klein und Groß griesgrämig durch die Wohnung schleppen. Uns tut es gut, am Nachmittag irgendetwas zu machen, was wir nicht jeden Tag tun: einen Kuchen backen, mit Fingerfarben malen oder etwas basteln.

Nett zu meinem Mann sein

Wer Liebe schenkt, erntet Liebe, ist meine Erfahrung. Eine liebevolle Geste meinem Mann gegenüber – und wenn es nur eine freundliche Begrüßung nach der Arbeit ist – tut nicht nur ihm gut, sondern öffnet auch mein Herz. Ich bin dann nicht mehr nur auf mich und meinen Griesgram konzentriert.

Guten Input holen

Es gibt unzählige, wirklich gute Audiofiles mit inspirierenden Vorträgen im Internet (z.B. auf radiomaria.at), Blogs mit mutmachenden Inhalten (wie hier auf meinefamilie.at) oder Bücher, die aufbauen. Wie oft schon hat mir der Post einer anderen Mutter gutgetan, die über die täglichen Herausforderungen schreibt – aber auch über die Möglichkeiten, gut damit umzugehen.

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EIN ARTIKEL VON
  • Sandra Lobnig

    Seit ich Kinder habe, ist mein Leben schöner, erfüllter, spannender geworden. Und wahrscheinlich auch anstrengender. Ich bin Theologin und lese und schreibe über Ehe-, Erziehungs- und Glaubensthemen. Mit meinem Ehemann und unseren vier kleinen Kindern lebe ich in Wien.


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