16. Februar 2015

Schlafen trotz Kind: Der Partner macht’s möglich


So übernimmt mein Mann am Wochenende den „Frühdienst“ und gibt mir die Möglichkeit, mich noch etwas auszuruhen. Und ganz nebenbei stärken diese morgendlichen Spielrunden meiner beiden Helden ihre Vater-Sohn-Beziehung. Unser Knirps genießt diese Zeit sehr und kommt anschließend gut gelaunt ins Schlafzimmer, um Mama aufzuwecken. Und Mama? Tja, was soll ich sagen? Auch Mama genießt die verlängerte Nachtruhe sehr.

Schlaflose Nächte und fit ins Wochenende: zwei Gegensätze, die sich scheinbar nicht vereinen lassen. Und doch! Es ist möglich.

Füttern, schaukeln, im Zimmer auf und ab gehen und trotz eigener Müdigkeit dem Nachwuchs alle Aufmerksamkeit und Liebe schenken, die er nötig hat, um sich beruhigen zu können. Welche Mutter kennt solche Nächte nicht?

Abendroutine und schlafende Kinder – oder auch nicht

Wenn der Tag zur Neige geht und ich ohnehin schon sehr müde durch die Zimmer wandere, kann ich es kaum erwarten, ins Bett zu fallen und zu entspannen. Angestrengte Augen, schmerzende Muskeln und andere kleine Wehwehchen wollen „weggeschlafen“ werden. Nun ist es an der Zeit, das Licht zu dimmen, damit auch mein Kleiner auf die bevorstehende Nachtruhe eingestimmt wird. Nach der gewohnten Abendroutine halte ich dann meinen Schatz in den Armen und gehe meist schon mit sehr weichen Bewegungen der Nachtruhe entgegen. Und nach fünf, zehn, zwanzig Minuten oder auch einer Stunde blicke ich auf ein zufrieden schlafendes Kind – oder eben auch nicht.

Auch ohne Schlaf: Mütter sind belastbar

Unruhige Nächte gehören leider dazu. Es gibt viele Gründe, die unsere Kleinen wach halten können. Egal, wo es zwickt, Mama bleibt der sichere Hafen. Allerdings hinterlassen durchwachte Nächte ihre Spuren. Müdigkeit und Rückenschmerzen begleiten einen manchmal durch den Tag. Aber an all jene, denen diese Erfahrung noch bevorsteht: Als Mutter hält man mehr aus, als man zuvor für möglich gehalten hat.

Am Samstag darf Mama länger schlafen

Samstag: Der weit entfernte, aber doch leise hörbare Klang der Kaffeemaschine dringt ins Schlafzimmer. Noch einmal ordentlich durchstrecken. Wie gut sich das anfühlt, seinen Körper langsam in Gang zu bringen. Dann – leises, aber bestimmtes Platschen, das sich gewohnt quirlig der Zimmertür nähert. Ein kleiner Schubs, und schon hat unser Energiebündel sein Ziel beinahe erreicht. Bereits an der Türschwelle kann es sein Lachen kaum mehr unterdrücken. Drei, zwei, eins – angekommen! Zuerst tauchen zwei Händchen an der Bettkante auf und gleich darauf lachen mich zwei große Kulleraugen an. Mein Mann erscheint gleich dahinter und reicht mir, begleitet von einem sanften „Guten Morgen“, eine extra große Tasse Kaffee. Koffeinfrei – und doch eine Wohltat! Ein Start ins Wochenende, der mir Kraft gibt, ein wahrgewordener Traum.

Zeit für Vater und Sohn

So übernimmt mein Mann am Wochenende den „Frühdienst“ und gibt mir die Möglichkeit, mich noch etwas auszuruhen. Und ganz nebenbei stärken diese morgendlichen Spielrunden meiner beiden Helden ihre Vater-Sohn-Beziehung. Unser Knirps genießt diese Zeit sehr und kommt anschließend gut gelaunt ins Schlafzimmer, um Mama aufzuwecken. Und Mama? Tja, was soll ich sagen? Auch Mama genießt die verlängerte Nachtruhe sehr.

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EIN ARTIKEL VON
  • Doris Mehofer

    Mein Leben – eine Torte. Man bereite aus meiner Familie, meinen Freunden und mir den Kuchen, fülle diesen mit meinen Erfahrungen und mein Wissen (Lehramt Mathematik und Germanistik, Malerei), glasiere ihn mit meiner Arbeit als AHS-Lehrerin, setze als Sahnehäubchen meine eigene Familie drauf und erhalte mein Leben.


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