30. Juni 2016

5 Tipps für den besten Urlaub aller Zeiten

Tipps für den besten Urlaub - meinefamilie.a

Urlaub soll Spaß machen und Erholung für alle Familienmitglieder bieten. Aber wie gelingt das? Wie kann der Urlaub zum besten Urlaub aller Zeiten werden? 5 einfache Tipps, die sich leicht umsetzen lassen.

Wie der beste Urlaub aller Zeiten aussieht, darüber gehen die Meinungen auseinander. Für die einen muss es für den perfekten Urlaub in die Berge gehen, für die anderen unbedingt auf den Campingplatz und wieder andere zieht es an den Strand. Urlaubsplanung mit der Familie braucht Kompromisse. Worin sich aber wohl alle einig sind: Der Urlaub soll Spaß machen und Erholung für alle bieten.

Wie das gelingt? Hier 5 – praxiserprobte – Tipps, die zum besten Urlaub aller Zeiten beitragen können… :-).

Der Tages-Rhythmus, wo man nicht mehr mit muss

Abstand vom Alltag bedeutet auch Abstand vom gewohnten (Tages)Rhythmus. „Der Weg ist das Ziel“ haben wir im Urlaub zu unserem Mantra gemacht. Am besten gar nicht mehr auf die Uhr schauen – oder sie gleich abnehmen. Länger schlafen. Ausgiebiger frühstücken. Früh an den Strand oder sehr sehr spät. Mit der Gondel auf den Berg oder doch „nur“ den Tag am Spielplatz der Talstation verbringen. Richtig, richtig lang aufbleiben – auch wenn man das jüngste Familienmitglied ist. Der Urlaub ist für solche Ausnahmen die perfekte Zeit. Natürlich bedeutet das, dass man nach dem Urlaub den richtigen Alltagsrhythmus wieder „beibringen“ muss. Aber, ehrlich gesagt, das lohnt sich.

#1 Das Lieblingsspielzeug muss mit

Ja, zugegeben, wenn es sich gerade um die 100-teilige Brioeisenbahn handelt, könnte das problematisch werden. Vielleicht kann man sich in diesem Fall dann aber auch auf 20 Teile davon einigen? Oder 10? Oder nur drei Züge? Die Erfahrung nämlich zeigt: Wenn das allerliebste Lieblingsspielzeug daheim bleibt, ist das Heimweh nach eben diesem Ding vorprogrammiert. Und kein Elternteil will im Urlaub Tränen trocknen, weil die heißgeliebte Spielzeugmotorsäge zu Hause liegt. Wir sind schon mit der halben Playmobil-Ritterburg auf Urlaub gefahren oder einer kompletten Ausrüstung für einen römischen Legionär und haben es – ehrlich gesagt – nie bereut. Bereut haben wir dieses eine Mal, als wir die Spielzeugmotorsäge nicht dabei hatten. 😉

#2 Was Dich glücklich macht, macht mich glücklich…und umgekehrt

Tipps für den besten Familienurlaub aller Zeiten - meinefamilie.at
Im Familienurlaub Gemeinsames machen, aber auch jedem seinen Freiraum lassen. © Pexels

Was Kinder glücklich macht, macht auch uns Eltern glücklich. UND UMGEKEHRT!!!! Ja, richtig gelesen: Auch umgekehrt. Ausnahmen bestätigen da natürlich die Regel. Liegt das Glück der Eltern in stundenlangen Autofahrten oder nicht enden wollenden Museumsbesuchen, wird der Nachwuchs daran vielleicht keine so große Freude haben. Aber schon kleine Kinder kann man für eine Stadtbesichtigung begeistern. Und auch sie verstehen, dass Papa oder Mama mal gerne in „ihren“ Büchern lesen.

Anders gesagt: Natürlich ist eines der schönsten Dinge am gemeinsamen Familienurlaub, viel Zeit miteinander zu verbringen. Viel Zeit zum Spielen, Plaudern und Vorlesen zu haben, aber es ist wichtig und richtig, dass jedes Familienmitglied auch mal nur das tun darf, was es gerade möchte. Und wenn es das ungestörte Nickerchen am Strand ist.

#3 Die selbstgemachten „Coolpacks“ sind die besten

Aus einer mit Wasser gefüllten Plastikflasche wird im Gefrierfach sprichtwörtlich über Nacht ein wunderbarer „Coolpack“. Auf langen Autofahrten – vor allem in den sonnigen Süden – ist das eine wunderbare Abkühlung. Natürlich taut das Wasser langsam auf, aber bis es wirklich warm ist und keine Abkühlung mehr bringt, dauert es.

So eine tiefgekühlte Flasche lässt sich übrigens auch wunderbar an den Strand mitnehmen oder auf eine Stadtbesichtigung. Und keine Sorge wegen des Schleppens: Diese Flasche trägt jeder gerne eine Zeit lang.

Als Alternative – vor allem auch wenn ihr kleinere Kinder habt – eignet sich übrigens auch ein Waschlappen. Den könnt ihr auf dem Weg, auch im Auto, immer wieder nass machen und ihn eurem Kind zum Spielen geben oder ihm Gesicht, Arme und Beine abwischen.

#4 Reisetagebuch führen – oder eine „Reisetagebuchschachtel“ anlegen

Kinder sammeln gerne – und zwar alles, was ihnen unter die Finger kommt. Steine, Äste, Schokoladenpapier, Muscheln, Plastik-Eislöffel. Jeder Urlaub löst meist eine neue „Sammlerwut“ aus – jedenfalls bei uns. Warum also nicht alle diese Schätze einmal sammeln – wenigstens einen Teil davon 😉 – und zu Hause in eine Schachtel geben.

Auch „Urlaubs-Kritzel-Bücher“, in denen Urlaubserlebnisse zeichnerisch und schriftlich festgehalten werden können, sind eine gute Idee. Kleinere werden dabei zwar die Hilfe der Eltern benötigen, aber dieser Einsatz lohnt sich!

#5 Am letzten Tag ist – fast – alles erlaubt…

Der Urlaub ist für Kinder eine ganz besonders Zeit. Mama, Papa, Geschwister – alle ununterbrochen auf einem Haufen. Und auch wenn das vielleicht nicht immer ganz konfliktfrei zu bewerkstelligen ist, wird der Urlaub genossen und das Ende des Urlaubs in den allermeisten Fällen betrauert. Wir haben es uns daher angewöhnt, gerade den letzten Urlaubstag zu etwas ganz Besonderem zu machen. Da gibt es ein Eis am Vormittag, da besuchen wir den Luna-Park, da suchen wir noch ein Souvenir aus, das uns immer an diesen Urlaub erinnern soll. Die Erfahrung zeigt: Der Abschied fällt unserem Sohn – und auch uns!!! – so bedeutend leichter und wir können noch ganz viel „good vibrations“ für die Zeit nach dem Urlaub mitnehmen.



EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at