11. November 2014

Wie bringe ich meine Kinder zum Aufräumen?


Es ist schon witzig, Kleinkinder wollen überall mithelfen, egal ob es ums Aufräumen oder Putzen geht. Alles was Mami und Papi machen ist furchtbar interessant.

Spielerisch mit den Kindern ans Aufräumen

„Alle Kinder räumen ein, alles soll in Ordnung sein.“

Ja, dieses Lied wird bei uns öfter gesungen. Neben Wettbewerben wie „Wer kann am schnellsten aufräumen?“ oder „Wer hat die meisten Gegenstände weggeräumt?“ (das ist auch gut zum Zählen-Üben), helfen kleine, immer wiederkehrende Lieder oder passende Reime dabei Kinder von Anfang an zur Mithilfe im Haushalt zu erziehen.

1, 2, 3, das Spielen ist vorbei

Kinder sind nicht immer leicht zum Aufräumen zu motivieren. Eine Möglichkeit ist es einen Pool an Aufgaben zu erstellen, aus denen sich die Kinder jede Woche welche aussuchen können.

Die Aufgaben sollten aber dem Alter angemessen sein. Hier eine kleine Ideensammlung, was man Kindern in welchem Alter zumuten kann.

  • Das Kind sollte daran gewöhnt werden, die eigenen Spielsachen wegzuräumen
  • Unzerbrechliches Geschirr abtrocknen und wegräumen
  • Wäsche aufsammeln und zur Waschmaschine bringen
  • Der Körpergröße entsprechend Staubwischen

  • Spielsachen nicht nur wegräumen, sondern auch sortieren
  • Wäsche aufhängen und abnehmen

  • Jedes Kind ist für die Ordnung in seinem Kinderzimmer selbst zuständig
  • Mithilfe beim Kochen: Salate zubereiten, Brote belegen oder streichen
  • Tisch decken

  • Waschbecken und Badewanne putzen
  • Staubsaugen
  • Vermehrte Mithilfe in der Küche – zum Beispiel den Geschirrspüler ein- und ausräumen, beim Kochen helfen
  • Das eigene Bett frisch beziehen

  • Es können schrittweise die gleichen Tätigkeiten wie bei Erwachsenen übertragen werden


EIN ARTIKEL VON
  • Antonia Indrak-Rabl

    Als Mutter von zwei Kindern kenne ich den Familienalltag gut. Es freut mich, meine persönlichen Erfahrungen hier teilen zu können – auch wenn es „nur“ das Gefühl ist, „dass es woanders genauso zugeht“. Meine Leidenschaft für Familie setze ich als Geschäftsführerin des Katholischen Familienverbandes Wien auch beruflich um.


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