21. Juli 2015

Welche Lerntechniken gibt es?


Es gibt eine Reihe von Lerntechniken, aber welche passt am besten zu mir? Wir zeigen die bekanntesten Lerntechniken, von Eselsbrücken bis Karteikarten

Welche der Lerntechniken passt am besten zu mir?

Dem Erfinder der Glühbirne, Thomas A. Edison, wird der Ausspruch zugeschrieben: „Genialität ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent harte Arbeit.“ Dies nur zum Trost für alle Schülerinnen und Schüler, Studenten und Studentinnen, die sich immer wieder aufraffen müssen, um für eine Prüfung zu lernen. Man kann es auch anders ausdrücken: ohne Fleiß kein Preis. Tatsache ist aber auch, dass der falsch investierte Fleiß keinen Preis nach sich ziehen wird. Falsch nämlich in dem Sinn, dass eine für den jeweiligen Lerner nicht passende Lerntechnik zwar sehr viel Fleiß abverlangt, aber dennoch nicht geeignet ist, um den individuellen Lernbedürfnissen gerecht zu werden. Welche der Lerntechniken passt nun am besten zu mir?

Zappel-Philipp und Fauler Willi

So unterschiedlich wie diese beiden sind auch unsere Kinder. Während der eine gerne am Sofa sitzt und lesend lernt, wetzt der andere auf seinem Sessel herum und will eigentlich viel lieber rund um den Tisch laufen. So unterschiedlich wie die Kinder müssen daher auch die Lerntechniken sein, die diese Kinder anwenden.

Die unterschiedlichen Lerntechniken

Karteikarten:

In der Praxis

Daher bauten wir folgende Eselsbrücke: Der Park in unserer Nähe heißt Hugo Wolf Park, ein Name, den mein Sohn gut kennt und immer wieder sagt. Also: Hugo Wolf.
Neben diesem Park ist der Fußballplatz, auf dem der Freund meines Sohnes Fußball spielt. Dieser Freund heißt Robert und er hat beim Spielen „Schuh an“. Also: Robert Schumann.
Bremsen darf er beim Fußballspielen nicht, das stand für Brahms, der wiederum den Vornamen des Cousins hat, Johannes.
Und da wir schon bei Cousin waren, kamen wir gleich zum Sohn: Mendelssohn. Dann waren wir glücklich, dass wir alle hatten und „glücklich“ heißt auf Latein „felix“. Also Felix Mendelssohn.

Alleine schon solche Eselsbrücken zu finden macht Spaß und lockert die oft nervenaufreibende Lernzeit ein wenig auf.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lernen!



EIN ARTIKEL VON
  • Gabriela Paul

    Ich bin Mutter von drei Kindern. Nach meinem Germanistikstudium arbeitete ich jahrelang im Marketing. Dann entschied ich mich zu einer 180°-Wende und wurde römisch-katholische Religionslehrerin. Jetzt unterrichte ich Religion und Deutsch für Kinder mit Migrationshintergrund.


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at