10. November 2014

Spielerisch Englisch lernen


Der Übertritt von der Volkschule in eine höhere Schule ist für viele Kinder ein sehr schwieriger. Das Lernpensum ist plötzlich nicht mehr in so überschaubaren, klar definierten Portionen vorgegeben.

Der Übertritt von der Volkschule in eine höhere Schule ist für viele Kinder ein sehr schwieriger. Das Lernpensum ist plötzlich nicht mehr in so überschaubaren, klar definierten Portionen vorgegeben. Da heißt es dann plötzlich nur noch „für die Schularbeit lernen“ und das war schon die ganze Information.

Vor allem in Englisch haben die meisten Kinder Probleme: Die lebende Fremdsprache Englisch wird in der Volksschule sehr spielerisch unterrichtet, es wird wenig geschrieben, dafür aber viel gesungen. Einen ersten Eindruck für die Sprache haben die Kinder also, aber nun geht es an die „harten Fakten“: Vokabel und Grammatik. In beiden Fällen können Sie Ihr Kind mit einfachen spielerischen Tricks beim Englisch lernen unterstützen:

Vokabel Memory

Schreiben Sie die zu lernenden Vokabel auf kleine quadratische Kärtchen – jeweils paarweise. Legen Sie die Kärtchen vermischt und verdeckt auf den Tisch. Nun spielt Ihr Kind memory: Der englische und der deutsche Begriff müssen als Paare zusammengefunden werden.

Um es für ein Kind in der ersten Klasse noch ansprechender zu gestalten, können manche Vokabel auch gezeichnet werden. Hierbei ist es sinnvoll, die deutsche Bezeichnung durch ein Bild zu ersetzen, da sich das Kind ja die neue englische Schreibweise einprägen soll.

Zeitformen Domino

Erstellen Sie ein Dominospiel für Ihr Kind – oder machen Sie es, noch besser, mit ihm gemeinsam: Die Zeitwörter werden so auf zweigeteilte Kärtchen geschrieben, dass jeweils – wie bei einem Dominospiel – die Gegenwartsform und die Vergangenheitsform aneinandergelegt werden können. Das Feld „go“ wird an „went“ angelegt, für „saw“ muss es eine weitere Karte davor geben mit „see“ und für „run“ schließlich „ran“.

Dieses Spiel kann später um die weiteren Zeitformen ergänzt werden (go-went/gone; see-saw/seen usw.) Viel Spaß beim Spielen – also besser gesagt: beim Englisch-Lernen!

 

  • War dieser Artikel für dich hilfreich/interessant?
  • Ja   Nein


EIN ARTIKEL VON
  • Gabriela Paul

    Ich bin Mutter von drei Kindern. Nach meinem Germanistikstudium arbeitete ich jahrelang im Marketing. Dann entschied ich mich zu einer 180°-Wende und wurde römisch-katholische Religionslehrerin. Jetzt unterrichte ich Religion und Deutsch für Kinder mit Migrationshintergrund.


Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

meinefamilie.at