14. Oktober 2015

6 Tipps fürs Einschlafen


Die Familienberaterin Christine Kügerl hat im Rahmen eines Online-Seminars das Dauerthema Schlafen aufgegriffen – hier ihre sechs Tipps fürs Einschlafen.

Stressfrei, regelmäßig, ruhig: 6 Tipps fürs Einschlafen

Das Geheimrezept gibt es nicht, und die eine Methode, die für alle Kinder gilt, schon gar nicht. Trotzdem gibt es Dinge, die allen Kindern helfen, um einzuschlafen. Die Elternbildnerin und Familienberaterin Christine Kügerl hat im Rahmen eines Online-Seminars des Forums Katholischer Erwachsenenbildung das Dauerthema Schlafen aufgegriffen – hier ihre wichtigsten Tipps für Eltern.

  • Ritual
    Egal, ob es die Geschichte, das Singen oder die Massage ist – es ist wichtig, dass es jeden Tag passiert. Ein Einschlafritual hilft Kindern, ruhig zu werden, auch, auch, wenn es manchmal nicht ohne Weinen geht.
  • Zeit für das Einschlafen haben
    Vom Tag Abschied zu nehmen sei für das Kind eine gewisse Herausforderung, sagt Christine Kügerl, da darf es ein bisschen dauern. Es hilft, keinen Stress zu haben, sondern in Ruhe und mit dem gewohnten Ritual den Tag zu beenden.
  • Anwesenheit der Eltern spüren
    Um schlafen zu können, müssen sich Kinder und auch Erwachsene geborgen fühlen. Für Kinder bedeutet das, die Anwesenheit der Eltern zu merken: durch eine geöffnete Schlafzimmertür, Geräusche aus der Küche, Gespräche aus dem Nebenzimmer oder direkt Mamas Hand. Geborgenheit gibt auch ein Kuscheltier oder die vertraute Atmosphäre des Kinderzimmers.
  • Ruhe am Tag
    „Eine gute Nacht beginnt mit einem guten Tag“, sagt Christine Kügerl. Schon während des Tages brauchen Kinder Regelmäßigkeit und Struktur mit Ruhephasen, dann kann die Nacht auch gut beginnen.
  • Weiterschlafen wie eingeschlafen
    Ein Baby wacht mehrmals pro Nacht auf, das gehört zu seinem Schlafverhalten. Der Tipp von Christine Kügerl zum Weiterschlafen: „Was ein Kind direkt vor dem Einschlafen spürt, hilft ihm am schnellsten beim Weiterschlafen.“
  • Müde sein
    Wenn ältere Kinder in der Nacht aufwachen, kann es auch daran liegen, dass sie zu viel Zeit im Bett verbringen. Mitunter ist der Mittagsschlaf zu lang, die Kinder sollten am Abend später schlafen gehen oder früher aufstehen, um nicht zu viel zu schlafen.

Die sogenannten “Webinare” finden monatlich zu Themen statt, die Eltern beschäftigen. Interessierte können kostenlos teilnehmen, zuhören, mitdiskutieren oder Fragen stellen. Nähere Informationen zu den Online-Seminaren

 

 

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EIN ARTIKEL VON
  • Lucia Steindl

    Bevor ich journalistisch tätig wurde, machte ich die Ausbildung zur Kindergarten- und Hortpädagogin, leitete verschiedene Kindergruppen und arbeitete als Medienpädagogin. Nach Abschluss meines Journalismus-Studiums unterstütze ich nun mit Freude die Redaktion von meinefamilie.at.


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