30. Juni 2015

Ideen für einen entspannten Haushalt im Sommer


Im Sommer den Haushalt ein wenig zurück fahren und dafür das Wetter im Freien genießen. Unsere Bloggerin gibt Tipps.

Der Sommer ist da und jedes Jahr ist es für mich eine besondere Zeit: Die Kinder sind schneller angezogen (da weniger Kleidung), die Laune hebt sich und alles geht ein wenig gemütlicher zu. Die Tage sind lang und so bleibt viel Zeit für draußen.

Ich mache mir den Haushalt in dieser Zeit leichter, alles fährt auf ein Minimum zurück. Wohnungsdekoration wird weggeräumt und Kuscheldecken braucht man bei dieser Hitze sowieso nicht. Wozu aufstellen, wenn wir sowieso kaum zu Hause sind? Die Wäsche besteht aus einfachen, pflegeleichten Kleidungsstücken. Alles andere wandert in den Schrank und wartet auf den Herbst. Und auf große Putzorgien verzichte ich gerne im Sommer.

Aber ich nutze das warme Wetter gerne, um Bettdecken und Pölster ordentlich durchzuwaschen und sie gleich am Balkon aufzuhängen. Das geht schnell und sorgt für Luftfeuchtigkeit auf unserem sonst sehr heißen Balkon.

Die Küche bleibt kalt

Die Küche bleibt kalt. Pizza, Aufläufe, deftige Suppen und dergleichen sind etwas für kühlere Tage. Wenn es bereits 30° hat, dann muss nicht noch ein Backrohr die Küche aufheizen. Stattdessen gibt es Salate, Aufstriche/Dips und auch der Griller kann hier gute Dienste leisten. Oft legen wir beim Grillen etwas mehr Fleisch auf, welches wir später kalt zu einem Salat oder mit Käse essen. Wenn wir kochen, dann kommen leichte und schnell zuzubereitende Gerichte auf den Tisch und ich verwende viel von unseren Vorräten aus Tiefkühler und Schrank – so muss ich auch nicht jeden Tag einkaufen gehen. Ich habe mir bereits eine passende Rezeptsammlung angelegt, auf die ich schnell zurückgreifen kann. Das alles macht den Haushalt und das haushalten entspannter.

Eine Box für jedes Kind

Ich habe auch einmal von einem Tipp für ältere Kinder gehört, der mir sehr gut gefällt. Im Eiskasten werden die Zutaten für belegte Brote/Sandwiches in Boxen vorbereitet: Schinken, Käse, Gemüse. Und Obst für zwischendurch. Dann kann sich jedes Kind auch einmal selbst bedienen und so gibt es ein „Maammaa-Geschrei“ weniger.

Damit die Kinder auch genug trinken, nehme ich immer ausreichend Wasser in wieder befüllbaren Flaschen mit. Zu Hause bzw. in unserem Garten stelle ich immer einen Krug Wasser mit Bechern hin, damit die Kinder zugreifen können. Plastikgeschirr hat sich hier sehr bewährt.

Die Sonne genießen

Mit den Kindern bin ich viel draußen. Schwimmbad oder Wasserspielplätze stehen bei uns hoch im Kurs. Natürlich mit Jause und allem drumherum. Schnell von der Arbeit nach Hause, Sachen holen und die Kinder vom Kindergarten abholen. Damit das möglichst effizient geht, habe ich zu Hause schon Badesachen und Sandspielzeug griffbereit stehen, so dass ich nur noch die Jause fertig zusammenstelle. Ich nehme immer etwas mehr zu Essen mit, wenn wir befreundete Kinder treffen. Oft ergibt sich daraus ein richtig großes Picknick und es wird eifrig geteilt und getauscht. Was ich immer mitführe, ist ein kleines 1. Hilfe-Paket für kleine Verletzungen: Pflaster, Pinzette, Feuchttücher und Desinfektionsspray.

Und noch einen Tipp habe ich. Ins Schwimmbad nehme ich mir immer eine abgespeckte Version meiner Geldbörse mit, etwas Geld für Eintritt und Eis, eCards und die Jahreskarte für die Wr. Linien – alles andere bleibt zu Hause. So ist der Schaden bei einem etwaigen Verlust nicht allzu groß.

Unsere Tipps für entspannte und günstige Sommerausflüge im Freien:



EIN ARTIKEL VON
  • Antonia Indrak-Rabl

    Als Mutter von zwei Kindern kenne ich den Familienalltag gut. Es freut mich, meine persönlichen Erfahrungen hier teilen zu können – auch wenn es „nur“ das Gefühl ist, „dass es woanders genauso zugeht“. Meine Leidenschaft für Familie setze ich als Geschäftsführerin des Katholischen Familienverbandes Wien auch beruflich um.


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