28. Mai 2015

Ein Tag im Wald tut Kindern gut


Rund um Wien – sogar im Stadgebiet selbst – gibt es Wald und Wandergebiete, wo Kinder und Erwachsene die Natur genießen und eine Menge Spaß haben können.

Wald in und rund um Wien: Natur pur für „Stadtkinder“

Rund um Wien – sogar im Stadgebiet selbst – gibt es eine Menge Wald und auch Wandergebiete, die sich für Familien geradezu aufdrängen. Viele sind sogar mit innerstädtischen öffentlichen Verkehrsmitteln oder Bahn und Bus erreichbar.

Der Lainzer Tiergarten – Wald, Wild und einige Spielplätze

Sehr zu empfehlen für kleine Wanderungen bzw. längere Spaziergänge ist etwa der Lainzer Tiergarten. Wunderbarer Wald, Wildschweine und anderes Wild inklusive aber auch ein paar Spielplätzen und Spielwiesen, die für kleinere und größere Kinder etwas zu bieten haben. Wer es gemütlicher angehen möchte, sollte den Eingang “Lainzer Tor” wählen. Nur ein paar Gehminuten davon entfernt befindet sich ein Gehege mit Hirschen und ein großer Spielplatz. Kinder im Vorschulalter dürfen in diesen Teil des Parks sogar ihre Laufräder oder Rutschfahrzeuge mitnehmen. Viele der Wege schlingen sich durch einen dichten Wald – Schatten ist also auch bei starker Sonne immer zu finden.

Für größere Kinder empfiehlt sich der weg vom Nikolaitor zum „Wiener Blick“. Zugegeben, der Weg ist ziemlich steil, aber der Weg führt direkt durch den wunderbaren Wald und der Blick über Wien gibt auch Kindern ein ganz anderes Gespür für diese Stadt. Und auf die Suche, ob man den Stephandsdom oder vielleicht sogar die eigene Pfarrkirche im Häusermeer ausmachen kann machen sich Kinder durchaus gern. Etwa eine halbe Stunde Gehzeit davon entfernt ist außerdem das Rasthaus Rohrhaus und gleich daneben ein schöner Spielplatz.

Friedliche Wildschweine und andere Waldtiere

Einen Ausflug wert ist auch der Naturpark Sparbach: Die Wanderwege hier führen, teils eben, teils steil, ebenfalls durch den Wald. Natur pur also. (Meist friedliche) Wildschweine laufen frei herum, Esel, Ziegen und Hasen können in ihrem Gehege beobachtet und teilweise sogar gestreichelt werden. Außerdem gibt es einen Abenteuerspielplatz, der dank eines kleinen Baches, eines tollen Sandspielareals, einer wirklich rasanten Rutsche und vielen anderen Gerätschaften den Namen tatsächlich auch verdient. Besonderes Highlight abseits von Spielplatz und Wildschweinen: Zwei kleine Burgruinen mitten im Wald, die gut auch für Kinder ab vier Jahren zu erreichen sind. In der Ruine Johannstein gibt es sogar einen Tisch mit zwei Bänken, der sich ausgezeichnet für ein Picknick eignet. Dazu kann man sich hier ganz wunderbare Geschichten von Rittern und Burgfräulein ausdenken. Von der Köhlerhausruine hat man einen weiten Blick ins Land – schön für die Erwachsenen. Für die Kinder ist es lustig, die Stufen hinauf zum Turm zu erklimmen.

Hochalpines Gelände und gut erreichbare Rasthäuser

Großartige Wandermöglichkeiten und hochalpines Gebiet, das bietet die Rax. Mit der Seilbahn kann man in nur acht Minuten auf das rund 1.600 m hoch gelegene Hochplateau der Raxalpe gelangen. Von der Bergstation aus bietet sich eine Wanderung bis zum Ottohaus nahezu an, auch für kleine Kinder. Dort kann man sich auch noch einen Stempel – vielleicht für das eigene Tourenbuch – holen. Der Weg geht am Anfang bergauf, dann aber (fast) eben dahin und das Haus ist bald gut sichtbar, was Fragen wie „Wie lange noch“, praktischerweise von alleine beantwortet. Wer möchte, geht von hier aus noch weiter und marschiert vielleicht durch einen dichten Wald aus schulterhohen Föhren oder über Wiesen, in denen das Gras noch so hoch steht, dass Kinder – sehr zu ihrem Spaß – schon auch einmal darin fast „verschwinden“.

Schau doch auch einmal auf: Schwerelos abhängen im Waldseilparl Kahlenberg

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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