4. Januar 2018

Das erleichtert 2018 den Familienalltag

Familienalltag erleichtern - meinefamilie.at

Tag für Tag, Woche für Woche stehen unzählige Dinge an, die in unseren Familien erledigt werden müssen. Da tut es gut, Gewohnheiten zu haben, die den Familienalltag entstressen.

Vom Geschenk für den Kindergeburtstag, das zu besorgen ist, der Bettwäsche, die gewaschen werden will bis zu den Zehennägeln des Kleinen, die dringend geschnitten gehören. Tag für Tag, Woche für Woche stehen unzählige Dinge an, die in unseren Familien erledigt werden müssen. Alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen, scheint nicht selten ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Da tut es gut, Gewohnheiten zu haben, die den Familienalltag entstressen. Tipps und nützliche Erfahrung, was uns bereits im vergangenen Jahr das Leben erleichtert hat und uns noch zukünftig tun wird:

Essensplan

Ich erstelle (im besten Fall) einmal pro Woche einen Essensplan. So müssen wir nicht jeden Tag neu überlegen, was auf den Tisch kommt, und ich erspare mir das panische „Was soll ich heute bloß kochen?“ kurz bevor die Kinder nach Hause kommen. Natürlich nehme ich mir die Freiheit den Plan über den Haufen zu werfen, wenn sich etwas anderes ergibt.

Wocheneinkauf

Zusammen mit dem Essensplan schreibe ich die Einkaufsliste für den Wocheneinkauf. Am Anfang war das gar nicht so leicht, mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dafür, was wir in einer Woche alles essen. So landen bei uns zum Beispiel im Moment acht Liter Milch, viele Bananen, Äpfel und Mandarinen im Einkaufswagen. Das erspart mir Geld, weil ich fast nur das kaufe, was auf der Liste steht. Und Zeit, weil ich nicht jeden Tag „schnell noch“ in den Supermarkt muss, um einzukaufen. Mein Mann besorgt, falls notwendig, auf dem Nachhauseweg das, was doch ausgegangen bzw. frisch eingekauft (z. B. Brot) werden muss.

Gefrierschrank

Seit Kurzem haben wir einen richtig großen Gefrierschrank, und ich liebe ihn! Wir kochen hin und wieder die doppelte Menge und frieren eine Mahlzeit ein. Bleibt keine Zeit oder Lust zum Kochen, tauen wir auf. Außerdem können wir spontan aus unserem eingefrorenen Vorrat an Gebäck, Brot, Fleisch oder Gemüse schöpfen.

Essen austeilen am Tisch

Bei drei hungrigen Kindern am Tisch gab es bei uns oft Streit darüber, wer das Essen als Erster bekommt. Bis ich auf www.online-familienkongress.com auf einen tollen Tipp gestoßen bin: Seitdem wird dem Alter nach ausgeteilt, vom Jüngsten bis zum Ältesten. Klappt hervorragend!

Hilfe annehmen

Auf die Frage von Gästen, ob sie einen Kuchen mitbringen sollen, habe ich üblicherweise mit Nein geantwortet. Es fällt mir nicht leicht, Hilfe anzunehmen, vor allem, wenn ich mich nicht revanchieren kann. Aber ich arbeite an mir und versuche immer öfter meine innere Stimme zu ignorieren, die mir sagt, dass ich alles alleine schaffen muss.

Wenig fixe Nachmittagtermine

Fußball, Musikschule, Ballett – es gäbe viele Kurse, die meinen Kindern gefallen könnten. Freie Nachmittage zu Hause oder zusammen mit Freunden sind meiner Meinung nach aber ebenso wichtig wie das Lernen eines Musikinstruments. Meine Kinder sollen dem Stress eines vollen Terminkalenders so wenig wie möglich ausgesetzt sein. Das kommt noch früh genug. Wir haben also gut überlegt und uns für einen Nachmittagstermin entschieden.

Erreichbares Geschirr

Teller und Besteck befinden sich in unserer Küche in den untersten Schubladen. So können auch die Kinder jederzeit darauf zugreifen und beim Aufdecken oder Geschirrspüler Ausräumen helfen. Ja, es geht öfter mal was kaputt. Ist aber nicht schlimm, weil es sich ja nicht um teures Festtagsporzellan handelt.

Großer Zwiebelvorrat

Dass Zwiebel bei Erkältungen hilft, ist ja bekannt. Bei uns kommt die Zwiebel in der kalten Jahreszeit sehr oft zum Einsatz. Denn irgendeines der Kinder hat immer eine rinnende Nase oder lästigen Husten. Eine aufgeschnittene Zwiebel im Kinderzimmer verbreitet zwar einen sehr heftigen Geruch, wirkt aber wahrlich Wunder.

Gutes Gelingen beim Umsetzen!

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EIN ARTIKEL VON
  • Sandra Lobnig

    Seit ich Kinder habe, ist mein Leben schöner, erfüllter, spannender geworden. Und wahrscheinlich auch anstrengender. Ich bin Theologin und lese und schreibe über Ehe-, Erziehungs- und Glaubensthemen. Mit meinem Ehemann und unseren vier kleinen Kindern lebe ich in Wien.


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