29. September 2016

10 Dinge, die man sich nur gönnt, wenn man Mama oder Papa ist

Eltern spielen Pirat mit Kind - meinefamilie.at

Kinder zu haben ist großartig. Aus vielen Gründen. Einer davon ist, dass es einfach wunderbar ist, mit den eigenen Kindern noch einmal zum Kind zu werden. Auch wenn man sich dabei vielleicht völlig zum Affen macht. Zum Beispiel beim Ausprobieren der Schaukel am Spielplatz. Seht hier unsere Top Ten jener Dinge, die man sich – meistens – nur gönnt, wenn man Mama oder Papa ist.

#1 Kiloweise Kastanien sammeln…

…sie dann zu Hause in eine Schachtel oder Schüssel füllen, mit der Hand immer wieder durchwühlen und sich daran freuen, wie schön sie sich anfühlen.

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 #2 Drachen steigen lassen…

…und ihnen stundenlang beim Fliegen zuschauen. Ganz wichtig dabei: Stolz darauf sein, egal ob sie einen Meter oder 10 Meter über dem Boden schweben. Und, kleiner Tipp am Rande: In einen guten Drachen zu investieren lohnt sich. Die steigen nämlich auch bei annähernder Windstille und bieten so optimale Erfolgserlebnisse. Mit einem richtig guten Drachen müsste man sogar nicht einmal laufen wie vom wilden Affen gebissen. Ein bisschen laufen und dem Drachen damit das Aufsteigen ermöglichen, macht aber natürlich auch Spaß.

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 #3 Stofftieren…

…eine Stimme geben und sie damit zum Leben erwecken. Nicht wundern darf man sich natürlich, wenn man auf der Straße schiefe Blicke erntet, weil man mit Mäusestimmchen oder Bärenbrummeln mit seinem Kind spricht.

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#4 Eine Martinslaterne basteln…

…und mit ihr durch den dunklen Park ziehen. Oder durch die hellbeleuchteten Straßen – egal! Vor allem wichtig dabei: laut ein Martinslied zu singen.

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#5 Zeichentrickserien schauen …

…und mit eurem Kind über dieselben Dinge lachen. Okay, es gibt Erwachsene, die sich für Zeichentrick einfach „zu erwachsen“ fühlen. Ich kenne allerdings genügend Erwachsene, die beim Anblick von Barbapapa, Wickie und Winnie Pooh feuchte Augen bekommen und wieder zum Kind werden – und das auch noch gerne.

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#6 Mit Sand spielen…

…egal ob in der Sandkiste oder im Sommerurlaub am Strand. Sand ist einfach großartig – und eine riesige Sandburg zu bauen, ist es erst recht. Manchmal ergibt sich dann vielleicht sogar die Gelegenheit, die Playmobilritter oder Schleich-Drachen in dieser Burg wohnen und ihr Unwesen treiben zu lassen.

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#7 Einen Mittagsschlaf halten…

…ohne schlechtes Gewissen. Schließlich brauchen die Kleinen ja eine Pause vom wilden Spielen – und uns Eltern tut das mittägliche/frühnachmittägliche Verschnaufen auch gut.

schlafender-mann - meinefamilie.at

#8 Ins Kasperltheater gehen…

…und sich daran freuen, dass der Kasperl immer noch fragt „Seid ihr alle da“ und Pezis Opener immer noch lautet „Pezi Bär der kleine Wicht, fehlt auch heute wieder nicht, schickt euch allen groß und klein, viele viele Bussilein.“

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#9 Die Schaukel am Spielplatz…

…ausprobieren. Oder irgendein anderes Spielgerät. Wer nicht in der glücklichen Lage ist, zu einem der Spielplatzkontrolleure dieses Landes zu zählen, die jeden Tag aufs Neue überprüfen, ob die Spielplätze noch sicher sind, weiß weder, wie es sich anfühlt auf den Turm hinaufzuklettern, noch wie es ist, in der Netzschaukel zu liegen. Sollte man aber wissen. Unbedingt! Sehr zu empfehlen ist übrigens auch, wilde Wasserrutschen gemeinsam hinunter zu jagen.

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#10 Stundenlang im Tiergarten…

…den Schlangen beim Züngeln zuschauen. Oder den Schildkröten beim Fressen. Oder den Koalas beim Schlafen. Wusstet ihr, dass die 18 bis 20 Stunden pro Tag schlafen…?

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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