29. November 2019

Warme Frühstücksideen für den Winter

Warme Frühstücksideen für den Winter

Um diese Jahreszeit, wenn es draußen kalt und unwirtlich ist und uns schon beim Öffnen der Haustür die Zähne klappern, tut es gut, das Haus mit einer warmen Mahlzeit im Magen zu verlassen. Das wärmt wunderbar und gibt Kraft von innen.

Meine Kinder essen normalerweise gern Milch und Cerealien zum Frühstück, auch selbst gebackenes Müsli-Granola, doch im Winter ist es irgendwie unangenehm, kalte Milch direkt aus dem Kühlschrank zu konsumieren. Der Körper braucht dann noch mehr Extra-Energie, um die Mahlzeit aufzuwärmen und zu verdauen.

Deshalb koche ich, so oft ich kann, ein warmes Frühstück für meine Kinder und mich. Es gibt dafür ja verschiedene Möglichkeiten, je nach Gusto.

Eier und Speck, French Toasts, Haferbrei & Co.

Das klingt jetzt nach viel Arbeit gleich am Morgen, ist es aber nicht. Speck und Eier beziehungsweise French Toasts, die wirklich etwas aufwändiger sind, gibt es bei uns eher an den Wochenenden, wenn wir gemütlich Zeit haben zum Frühstücken.

An den Wochentagen, wenn alle in Eile sind und schnell außer Haus müssen, kommt meist der gute alte Haferbrei zum Einsatz. „Porridge“ wird der Brei in England genannt und erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit. In unserer Family zählt Porridge zu den Lieblingsgerichten!

Fertig-Variante oder Ursprungsvariante?

Im Frühstücksregal findet man in den Supermärkten bereits verschiedene Fertig-Varianten, die man nur noch mit heißem Wasser anrühren muss: Porridge mit Fruchtgeschmack, Schoko, Nüssen oder einfach „natur“. Ich bevorzuge die Ursprungsvariante: einfach nur Haferflocken, die man mit etwas Wasser und einer Prise Salz einige Minuten kocht.

Meist verwende ich kleinblättrige Flocken, die sind schneller weichgekocht. Das Wasser mache ich im Wasserkocher heiß und gieße es über die Flocken, dann geht’s noch ein bisschen schneller. Pro Person rechne ich ca. 2-3 Eßlöffel Haferflocken. Um das Gericht etwas aufzuwerten, gebe ich meist je einen Esslöffel geschrotete Leinsamen und Kokosflocken dazu sowie ein bis zwei in kleine Stücke geschnittene Datteln.

Der Brei köchelt unter ständigem Umrühren und Nachgießen von Wasser einige Minuten vor sich hin, bis er die typische zäh-breiige Konsistenz hat. Die paar Minuten sollte man wirklich am Herd bleiben, denn Porridge brennt leicht an.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Bei Tisch kann sich dann jeder nach Belieben Milch, Kokosmilch und Rohrzucker dazugeben.

Muss es noch schneller gehen, hat sich Frühstückscouscous sehr bewährt, sofern die Kinder das mögen. Es gibt auch hier fertige Mischungen, z.B. mit Früchten und Datteln. Sonst kann man auch einfach Couscous mit Haferflocken mischen, mit der gleichen Menge heißem Wasser übergießen und ca 3 Minuten zugedeckt stehenlassen. Dann noch einen Löffel Joghurt und Honig dazumischen. Fertig.

Für diejenigen, die einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten haben möchten, passt auch etwas Zimt oder Vanillezucker zum Drüberstreuen.

Guten Appetit!

P.S. Falls etwas Porridge übrigbleibt, kann man es im Kühlschrank aufheben und nochmal aufwärmen. Es ist auch eine sehr praktische Zwischenmahlzeit für Kinder.

 

 



EIN ARTIKEL VON
  • Maria Lang

    Ich lebe mit meiner Familie in Niederösterreich im Erlauftal. In meiner Jugend bereiste ich die halbe Welt und war nach meiner Ausbildung sozial in Indien tätig. Nach fünf Jahren Homeschooling sind nun alle vier Kinder in öffentlichen Schulen und ich bin Kulturvermittlerin im Stift Melk.


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