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Mit Genuss durch die Advent- und Weihnachtszeit

Vanillekipferl, Lebkuchen, Kokosbusserl, Zimtsterne, Schokokugeln… Diese Liste ließe sich unendlich lange fortsetzen. Kekse und süße Naschereien gehören für viele Familien zum Alltag in der Advent- und Weihnachtszeit. Vielen Eltern bereitet das süße Schlemmen jedoch Kopfzerberchen: Einerseits nascht man selbst gerne, andererseits möchte man, dass die Kinder nicht zu viel Zucker und Schokolade konsumieren. Das Naschen zu verbieten, ist keine Lösung – was kann man also tun?

Gesunder Keksteig

Wer in der Weihnachtszeit gerne nascht, dem empfehle ich, auf die Qualtiät der Kekse zu achten. Generell sollte man darauf achten, dass die Keksauswahl eher fettärmer und zuckerreduziert ist. Zum Beispiel gehören die klassischen Lebkuchen, ohne Zucker- und Schokoglasur, zu den Top-Weihnachtsbäckereien für Figurbewusste. Der klassische Lebkuchenteig ist, im Vergleich zu anderen Keksteigen, fettarm. Wenn man die Lebkuchen noch dazu selbst bäckt, hat man viele Möglichkeiten, die Nascherei gesunder zu gestalten.

Genießen Sie die Köstlichkeiten des Adventes in kleinen Mengen bewusst und leben Sie dies auch ihren Kindern vor.

Wenn man die Zutaten bewusst auswählt, kann man die Qualität der Lebkuchen gut beeinflussen. Ein Trick ist, dass man einen Teil des Mehles, oder sogar die gesamte Menge, durch Vollkornmehl ersetzt und somit den Lebkuchenteig vollwertiger gestaltet. Auch die Menge des Zuckers kann angepasst werden. Wer zusätzlich auf Produkte mit Bio-Qualität setzt, erhält qualitativ hochwertige Weihnachtskekse.

Zusammengefasst:

  • Selbst backen
  • Weißes Mehl durch Vollkornmehl ersetzen
  • Zuckeranteil reduzieren
  • Auf biologische Lebensmittel setzen

Naschen mit Maß und Ziel

Mindestens so wichtig wie die Zusammensetzung ist auch die Menge. Auf die Dosis kommt es an. Zwei bis drei Lebkuchen oder Kekse, am besten als Nachspeise genossen, können in der Adventzeit ruhig pro Tag verzehrt werden.
Wichtig ist der Genuss. Genießen Sie die Köstlichkeiten des Adventes in kleinen Mengen bewusst und leben Sie dies auch ihren Kindern vor.

Für Kinder ist es wichtig, dass die Kekse nicht verboten werden! Es bewährt sich, dass man den Kindern von klein auf Genuss vermittelt. Kekse soll es nicht zu jeder Tageszeit geben, da sie sonst nichts Besonderes mehr sind. Besonders sind Kekse zum Beispiel dann, wenn es sie nur gibt, wenn die Familie beim Adventkranz sitzt oder eine mögliche Nachspeise nach dem Essen in der Adventzeit bietet.

Wer in der Adventzeit zwischen Keksen und üppigem Essen auf die Gesundheit der Familie achten möchte, sollte zusätzlich auf regelmäßige Bewegung in Form von ausgedehnten Winter-Spaziergängen und Sport achten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie einen genussvollen Advent und eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit!

" Martina Heigl : ."