17. April 2019

Fakten zum (Oster-) Ei


Rund um die Osterzeit verzehren wir Österreicher eine Vielzahl an Ostereier. Doch wer achtet auf die Qualität der Eier? Die Herkunft macht doch einen großen Unterschied aus.

Nun noch ein paar Fakten zum Oster-Ei

Du möchtest mehr über die Herkunft des Ostereis wissen, dann empfehlen wir den Verein Land schafft Leben. Land schafft Leben ist den österreichischen Lebensmitteln auf der Spur und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Situation in Österreich betreffend der Lebensmittelproduktion darzustellen. Kein Beschönigen, kein Skandalieren, sondern die Realität. Mehr dazu unter www.landschafftleben.at 

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(c) landschafftleben.at
  • Das Protein von Eiern ist sehr hochwertig. Das heißt, es kann vom Körper zu 100 Prozent zu körpereigenem Eiweiß umgesetzt werden. Der Eidotter ist gelb, weil er Carotinoide enthält. Es färbt auch die Butter gelblich und die Karotten orange. Diese kommen vor allem aus der Fütterung. Mais enthält beispielsweise Carotinoide. Konventionelle Bauern dürfen zusätzlich natürliche Farbstoffe füttern, die den Dotter gelber machen.
  • Dass der Verzehr von mehr als einem Ei täglich Probleme mit dem Cholesterinspiegel verursacht, ist nicht mehr als ein Gerücht. Der Körper erzeugt 80 bis 90 Prozent des Cholesterins selbst, der Rest wird durch die Ernährung aufgenommen.

Tipps zur Lagerung von Eiern

  • Eier müssen nicht unbedingt gekühlt aufbewahrt werden. Doch wenn Eier im Supermarkt gekühlt werden, sollte man sie auch zuhause im Kühlschrank aufbewahren. Ungekühlt verkaufte Eier können auch in einem kühlen, trockenen und dunklen Bereich außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden.
  • Eier sollten mit der stumpfen Seite nach oben aufbewahrt werden.

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  • Eier sollte man nicht neben stark riechenden Lebensmitteln wie Käse lagern. Sie können über die Schale den Geruch aufnehmen.
  • Das Mindeshaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Auch danach können Eier noch genießbar sein, man sollte sie aber auf jeden Fall ganz durcherhitzen. Solange dem Ei keine deutlichen Geruchs- und Farbabweichungen feststellbar sind, ist das Ei bedenkenlos verzehrbar.
  • Eier sollte man nicht waschen. Wasser zerstört die natürliche Schutzfunktion der Schale.
  • Ältere Eier lassen sich im gekochten Zustand leichter schälen. Für die Schälbarkeit besser ist, die Eier beim Kochen in bereits kochendes Wasser zu geben. Abschrecken des Eis nach dem Kochen mit kaltem Wasser bringt keinen Vorteil für die Schälbarkeit. Im Gegenteil, das Ei kann dadurch weniger länger haltbar werden.
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